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Kapitalist das Aequivalent seines vorgeschossenen Kapitals auf
gezehrt hat, repräsentiert der Wert dieses Kapitals nur noch d”
Gesamtsumme des von ihm unentgeltlich angeeigneten Mehrwerl®
Kein Wertteilchen seines alten Kapitals existiert fort. ,
Ganz abgesehen von aller Akkumulation verwandelt also d
bloße Kontinuität des Produktionsprozesses, oder die einfache R*
produktion, nach kürzerer oder längerer Periode, jedes Kapil?
notwendig in akkumuliertes Kapital oder kapitalisierten Mehrweil
War es selbst bei seinem ‚Eintritt in den Produktionsprozeß persöl
lich erarbeitetes Eigentum seines Anwenders, früher oder späte
wird es ohne Aequivalent angeeigneter Wert oder Verkörperu%
ob in Geldform oder anders, unbezahlter fremder Arbeit.
Beim Beginn unserer Untersuchung, im vierten Kapitel, sah®
wir: Um Geld in Kapital zu verwandeln, genügte nicht %
Vorhandensein von Warenproduktion und Warenzirkulation. W
mußte erst der Besitzer von Geld auf dem Markte andere Le"
Önden, die frei waren, aber gezwungen, ihre Arbeitskraft zu ver
kaufen, weil sie nichts anderes zu verkaufen hatten. Die Scheidu?
zwischen dem Arbeitsprodukt und der Arbeit selbst; zwischen ein®
Kategorie von Personen, die über alles verfügen, was erforderlich “
damit sich die Arbeit realisiere, und einer andern Kategorie N
Personen, deren ganze Habe sich auf ihre eigene Arbeitskraft %
schränkt, das war also die tatsächlich gegebene Grundlage, d
Ausgangspunkt des kapitalistischen Produktionsprozesses. ws
Was aber anfangs nur Ausgangspunkt war, wird später, d gl
der einfachen Reproduktion ein Resultat, das sich immer wie
selbst erneuert. Einerseits verwandelt der Produktionsprozeß SC
während den stofflichen Reichtum in Kapital und in Genußmit Y
für den Kapitalisten. Anderseits kommt der Arbeiter beständig gt
dem Prozeß heraus, wie er in ihn eintrat — persönliche Quelle 4
Reichtums, aber entblößt von allen Mitteln, diesen Reichtum für # gl
zu verwirklichen. Da vor seinem Eintritt in den Prozeß seine eig“
Arbeit ihm selbst entfremdet, dem Kapitalisten angeeignet und Ce
Kapital einverleibt ist, vergegenständlicht sie sich während. gi
Prozesses beständig in fremdem Produkt. Da der Produkt'%,
prozeß zugleich der Konsumtionsprozeß der Arbeitskraft durch w
Kapitalisten, verwandelt sich das Produkt des Arbeiters nicht Di
fortwährend in Ware, sondern in Kapital, Wert, der die u
schöpfende Kraft aussaugt, Lebensmittel, die Personen ka,
Produktionsmittel, die den Produzenten anwenden.” Der Arb®
selbst produziert daher beständig den obiektiven Reichtum
Siebter Abschnif
5 „Das ist eine besonders merkwürdige Eigens oduk aM
Konsumtion, Was produktiv konsumiert wird, ist Kapital und os Prird KoPl
tal durch die Konsumtion.“ (James Mill: „Elements d’Economie politigP®,
Französische Uebersetzung von Parissot, Paris 1823, S, 242.) James Mil ;
N „besonders merkwürdigen Eigenschaft“ nicht auf die a