Contents: Wirtschaftsführung und Finanzwesen bei den englischen Eisenbahnen

2 A.Die Grundsätze der Finanzgebarung u. Wirtschaftsführung 
konto waren bis dahin insgesamt rund 1,2 Milliarden £ ausgegeben. 
Das ausgegebene Kapital hat sich, wenn alle Arten von Emissionen 
zusammengerechnet werden, in 1913 mit 4,28%, in 1925 mit 4,40% 
verzinst. (Die Ziffern für 1926 geben kein richtiges Bild.) Die 
Dividende auf die Stammaktien bei den 4 großen Gesellschaften 
betrug: 
1925 
LMS 6% 
LNER) , 
GW ! 
SR 31 
1926 
+ % 
1927 
4,75 % 
3/8 „ 
11a 
> 
„8 
Es braucht nicht hervorgehoben zu werden, daß der Rückgang 
der Dividende in 1926 mit dem Kohlenarbeiterstreik zusammenhängt. 
In 1927 haben sich die Gesellschaften zum großen Teil von diesem 
starken Schlag wieder erholt. 
Will man die Belastung der englischen Bahnen mit den deutschen 
Verhältnissen vergleichen, so muß man beachten, daß in England 
die Eisenbahnen nicht unerhebliche Steuern zahlen müssen. Nach 
den Ziffern für 1925 betrug der Posten “rates’’, also Gemeinde- 
steuern, für alle englischen Bahnen... .. . rund 7624000 £ 
Hierzu kommen die Posten für sonstige 
Abgaben: 
laxes. . .... 
government duty 
8000 ,, 
420000 ,, 
8052000 £ 
Diese Belastung ergibt 0,72% des aufgenommenen Kapitals. 
Der Fahrzeugpark der englischen Bahnen betrug Ende 1925 
rund 
24000 Lokomotiven, 
51000 Personenwagen, 
22000 Gepäckwagen, 
720000 Güterwagen (hierzu kommen etwa 
500000 Privatwagen), 
34000 Fahrzeuge für den Straßenverkehr; vorhanden waren 
fernerrd. 20000 Pferde. Demgegenüber beträgt der Fahrzeugpark 
der Deutschen Reichsbahn in runden Ziffern: 
26000 Lokomotiven, 
63000 Personenwagen, 
690000 Güterwagen, 
22000 Gepäckwagen.
	        
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