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schaftssachverständiger und Dolmetscher 4 N EOS olks-
wirt und Angestellter des Verkehrsbund SS Heinig, VölkSwirt
und Angestellter des Werkmeisterverband Arnd B.M er,
Direktor der Bank der Arbeiter, Ang stell en “Beämfen;
W. Eggert, Vorstandsmitglied des Allgemeinen Deutschen Gewerk-
schaftsbundes, in seiner Begleitung alsDolmetscher F. Furtwängler,
Sekretär des Allgemeinen Deutschen GewerKs Kaftsbun S.
Der Plan ging dahin, zunächst als Gesamtabordnung den Gewerk-
schaftskongress in Atlantic-City zu besuchen, sich dann aber in ein-
zeine Gruppen aufzulösen, von denen nun jede für sich ins Land zu
gehen und vorwiegend und in erster Linie das sie am meisten
interessierende Gebiet zu durchforschen habe. Die Zusammen-
setzung der Abordnung war von vornherein unter dem Gesichts-
punkt erfolgt, dass nunmehr jede einzelne Gruppe ihren eigenen
Dolmetscher hatte. Die Reisetouren der einzelnen Gruppen im
Lande waren in grossen Umrissen bereits vor der Abfahrt in
Deutschland festgelegt worden. Sie erfuhren auf dem Schiff
während der Überfahrt kleine Ergänzungen und in Atlantic-
City, vor unserem Auseinandergehen, sorgfältige Organisierung.
Alle jene Behörden und statistischen Bureaus, Universitäten und
Hochschulen, Bergwerke und Ölfelder, Wasserwerke und Getreide-
mühlen, Grossbetriebe und Verkehrseinrichtungen, Warenhäuser
und Druckereien, die wir angesichts ihrer Weltbekanntheit besuchen
wollten, standen bereits in diesen Plänen. Abweichungen und Er-
gänzungen erfolgten nur insoweit, als der Tag unvorhergesehen
Neues brachte, oder insoweit, als sie durch Studium der Arbeiter-
verhältnisse erforderlich wurden.
Am 17. September 1925 verliess die Gewerkschaftsabordnung auf
dem „Columbus“ Bremerhaven und landete am 25. September 1925,
einem Sonnenmorgen, im Hafen von New York-Brooklyn.
Bei der Landung ging die Erledigung der Passkontrolle und der
sonstigen Formalitäten schnell vonstatten. Draussen in der Lan-
dungshalle hatten sich die Vertreter der New Yorker Gewerk-
schaften zu unserem Empfang versammelt. Einige von ihnen kannten
einige von uns persönlich aus der Berufsinternationale. Zwischen
beiden Gewerkschaftsvertretungen erfolgte eine überaus herzliche
Begrüssung. Auch Vertreter der Presse waren gekommen, um über
Zweck und Ziel unserer Reise Auskunft zu erbitten. Unter dem Ein-
fluss der New Yorker Gewerkschaftsvertreter war die Zollabferti-
gung rasch durchgeführt. Hugh Frayne, der Sekretär des amerika-
nischen Gewerkschaftsbundes für den Staat New York, sorgte für
den ordnungsgemässen Abtransport unseres Gepäcks, Autos
standen bereit — und bald fuhren wir vom Brooklyner Hafen quer
durch New York, unseren Hotels zu.