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prozeß zu beschleunigen. Unterläßt
dies der Handel, so läuft er Gefahr,
daß dem Reinigungsprozeß auch ein
Teil der alten und gesunden Ele»
mente zum Opfer fällt.
Gelingt die Beseitigung der Über-
setzung des Handels, so werden sich
die Verteilungskosten verringern
und dies in der Richtung eines natürz
lichen Preisabbaues wirken. Dieser
Preisabbau wird um so stärker ge:
fördert werden, wenn wieder der
altbewährte Grundsatz „Großer
Umsatz, kleiner Nutzen“ als Richt:
ünie gelten kann. Die Durchführung
dieses Grundsatzes hat den Handel
vor dem Kriege zu steigenden Er:
folgen geführt und stellt heute das
beste Mittel zu seiner Erhaltung und
Wiederbelebung dar. In dieser Hin-
sicht kann auch der Konsument
selbst bei richtiger Einstellung viel
bewirken. Das Gefühl für traditio:
nelle Preise, das vor dem Kriege in
der Konsumentenschaft weit ver:
breitet war und sich als das stärkete
VASE
EN
440 M KR
Iemmnis gegen willkürliche Preis: .,...
orderungen erwies, ist leider. im
Xriege und vor allem in der Inflaz
ionszeit völlig verlorengegangen.
leute steht der Konsument den je:
veiligen Preisforderungen ziemlich
atlos gegenüber und kann in den
ıeisten Fällen gar nicht zur Fest»
tellung kommen, ob und in welchem
zrade er gegebenenfalls übervorteilt
vird. Er wird dadurch außerstande
esetzt, die zum Teil großen Unter:
chiedlichkeiten in der Preisstellung
ür den gleichen Gegenstand an den
verschiedenen Stellen des Verkaufs
‘u seinen Gunsten auszunutzen. Die
lonsumentenschaft muß Selbstdis:
iplin üben und die billigste Kauf:
ielegenheit aufsuchen. Wenn das
jelbewußt von allen Käufern durchs
;eführt wird, würden unlautere Ele:
aente allein durch die preisaus-
Jeichende Tätigkeit der Kundschaft
ıusgeschaltet und der Umsatz der
‚eellen Handelsfirmen gefördert
werden.
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