ganisation gebotene Zusammenhang beider Buchführungen
hat demnach der zu sein, daß die Betriebsbuchführung einen
bestimmten Teil der Abrechnung von der Hauptbuchführung
zugewiesen erhält, also ein ganz fest umrissenes Gebiet des
Rechnungswesens erledigt, das aus der Hauptbuchführung
herausgeschält ist.
Da die Ausgangs- und Endziffern beider Buchführungen
gemeinsame sind, ist die Probe auf die Richtigkeit der Be-
triebsabrechnung durch eine Kontrolle der Hauptbuch-
ziffern gegeben. Die Betriebsbuchführung muß sich ge-
wissermaßen nach jeder Abrechnungsperiode, also meist
monatlich, auflösen, indem sie nach Abgabe ihrer Ziffern
an die Hauptbuchführung wieder mit einer neuen Abrech-
nung beginnt.
Während die Hauptbuchführung lediglich kontenmäßig
geführt wird, unterscheidet man in der Betriebsbuchführung
echte, also buchhalterische, und rein statistische Konten.
Nur die ersteren führen zur Weiterverarbeitung durch die
Hauptbuchführung. Die letzteren dienen als Unterlagen der
Betriebsstatistik und als Zwischenwerte für die Unkosten-
verrechnung und Nachkalkulation. Als Regel gilt, daß die
HMauptstadien der Fabrikation kostenmäßig durch buchhalte-
rische Konten erfaßt werden. Ausgehend von unserm An-
fangsschema (S. 89) erhalten wir auch hier besondere
Konten für die verschiedenen Kostenarten: Material, Lohn
und Unkosten. Wir gelangen damit zu folgenden buchhalte-
rischen Konten der Betriebsrechnung:
I. Anfangsstadium: Konto des Materialvorrats,
Lohnkonto,
Unkostenkonto.
2. Bewegungsstadium: Konto des Materialwerts der Halb-
fabrikate,
des Lohnwerts der Halbfabri-
kate,
der Unkosten, die zuschlags-
mäßig auf die Halbfabrikate
verrechnet werden.
Konto
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