Full text : Betriebsorganisation und Betriebsabrechnung

steigen unterproportional zu dieser. Am besten
machen wir uns das an den Kraftkosten klar. Bei ganz geringer
 Beschäftigung brauchen wir verhältnismäßig hohe
Kraftkosten, um die Motore, Transmissionen und Vorgelege
 einer Fabrik überhaupt in Gang zu halten; sie haben
also auch schon bei geringstem Umsatz eine gewisse Höhe,
die dann mit steigender Erzeugung langsam ansteigt.

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Beschäftigungsgrad in Leistungseinheiten,
Abb. 25. Entwicklung der Gesamtkosten bei wachsendem
Peschäftligungsgrad.

Abb. 25 u. 26 zeigen an einfachen graphischen Bildern,
wie sich die Gesamtkosten und Leistungskosten einer Fabrik
mit wachsendem Beschäftigungsgrad verhalten. Wir sehen,
daß die festen Gesamtkosten als Leistungskosten betrachtet
stark abnehmen, je besser die Beschäftigung wird, sie verhalten
 sich degressiv. Die proportionalen Gesamtkosten
bleiben als Leistungskosten betrachtet stets gleich groß
oder konstant. Addiert man beide Gesamtkosten, So
daß man sämtliche Kosten einer Fabrik in einer Kurve verfolgt,
 so erhält man ebenfalls eine abfallende, also deyressive
 Kurve der Leistungskosten.
            
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