Ferner versandte der Südwesten nach dem Nordwesten auf dem
Eisenbahnweeg:
Prozentualer
1918 1925 Verkehrsrückgang :
Roheisen . . . rund 1000000 Tonnen 18000 Tonnen 98,2 v.H.
Halbzeug . .. „ 540000 , 132000 75,56
Walzeisen. ....„ 461000 x 89000 80,69
Schrott... . » _219000 25000 88,59
2220000 Tonnen 264 000 Tonnen 88,1 v.H..
Betrachtet man die Versandziffern für den Eisenversand in Form
von Erzen auf der einen Seite (1913: 1,2 Millionen Tonnen, 1925:
0,21 Millionen Tonnen), auf der anderen Seite die Versandziffern von
Eisen in Form von Robheisen, Halbzeug, Walzeisen und Schrott (1913:
2,2 Millionen Tonnen, 1925: 0,26 Millionen Tonnen), so findet man, daß
der Versand von Erzeugnissen der letzteren Gruppe im Jahre 1913 beinahe
doppelt so groß war, wie der Versand von Eisen in Form von
Erzen. Im Jahre 1925 hat der Versand von Alt- und Neueisen nur. um
etwa 25 % den Eisenversand in Form von Erzen übertroffen.
Zusammenfassend ist der außerordentlich starke Verkehrsrückgang
das hervorstechendste Merkmal der Verkehrsbeziehungen zwischen dem
Südwesten und dem Nordwesten im Vergleich der Jahre 1913 und 1925.
Am größten ist der Rückgang im Roheisenversand, und zwar 98,2 %.
Es folgt der Schrottversand mit 88,59 %, sodann der Erzversand mit
82,5 % Rückgang. Der Kohle- und Koksempfang des Südwestens ist
dagegen nur um 32 % gefallen.
_ Verkehr des Saargebiets: Die Verkehrsbeziehungen des Saargebiets
mit Rheinland-Westfalen gleichen zum Teil den Verkehrsbeziehungen
F Tankreichs mit Rheinland-Westfalen, zum Teil denen der übrigen Gebiete.
Im Jahre 1913 versandte das Saargebiet nach Rheinland mehr
Brennstoffe, Walzwerksfertigerzeugniese und Schrott, als es vom Nord-Westen
erhielt. Im Jahre 1925 verschwindet der Versandüberschuß
an Brennstoffen und Schrott. Es bleibt der Versandüberschuß an
Walzwerksfabrikaten, neu kommt ein Versandüberschuß an Halbzeug
hinzu. Im Gegensatz zu Lothringen und Luxemburg empfing im Jahre
1913 die Saar mehr Roheisen und Halbzeug aus Nordwesten, als sie
dorthin versandte
s