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Trust der Umstand ins Gewicht fiel, daß seine Flotte mit
vielfach älteren und langsameren Frachtschiffen qualitativ
weit unter den meist erstklassigen, vielfach sogar eine
Klasse für sich bildenden Passagier- und Frachtdampfern
der beiden großen deutschen Linien steht. Der Morgansche
Schiffahrtstrust hat bei seiner Begründung noch außerdem
uneingestandene Nebenzwecke vielfacher Art gehabt: die
einen, die sich auf Ausdehnung der wirtschaftlichen Herr
schaft der Vereinigten Staaten beziehen, lassen sich nicht
nachweisen, doch ist ihr Vorhandensein unzweifelhaft. Die
anderen gingen darauf aus, die Staatsgelder der Union in
Form von Schiffssubsidien möglichst stark für den privaten
Nutzen in Anspruch zu nehmen. Man sagte, die ameri
kanische Handelsflotte bedürfe der Unterstützung, die zum
Bau und zur Unterhaltung einer amerikanischen Handels
flotte auf dem Stillen Ozean und besonders im Interesse
der amerikanischen Seeleute und Schiffbauarbeiter nötig
sei. Seeleute und Schiffbauarbeiter würden in Amerika
besser bezahlt als anderwärts. Sollen die amerikanischen
Reeder und Schiffbauer konkurrenzfähig bleiben, so müsse
das Land die Differenz zwischen den ausländischen und
amerikanischen Löhnen durch Subsidien ausgleichen. Auch
sei es, so wurde weiterhin von denen ausgeführt, die Staats
gelder für die amerikanischen Reedereien und Werften
flüssig machen wollten, eine den Nationalstolz verletzende
Tatsache, daß trotz der außerordentlichen und steigenden
Anteilnahme der Union am Welthandel ihrer Ozeanschiff
fährt nur 8,8 Proz. der Waren-Ein- und -Ausfuhr zugute
kommen. Die Trustbildung trug der herrschenden Strömung
insofern Rechnung, als dadurch einige der durch den Trust
erworbenen Schiffe der amerikanischen Flagge zugeführt
wurden. Der größte Teil allerdings fährt, da nach dem
Stande der amerikanischen Gesetzgebung im Ausland