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... Durchschnittswert = 22°. Diesen Mehrwert gleich-
mäßig auf I-V verteilt, kämen folgende Warenpreise heraus:
Kapitale Mehr 8 Wert | SAN cr Werate Mljchung des
W* | 1er Waren Waren - A NE
1. 80c+20 v ' 2 FF»
il. 70c +30 v 50 93 22
IT, 60 c + 40 v & 63 22 18
DE <85c 4-15 v % 727
x 195CcC+ 5v 5 1 2201 E17
Zusammengenommen werden die Waren verkauft
2+7+17 = 26 über, 8 + 18 — 26 unter dem Wert, so daß
die Preisabweichung durch gleichmäßige Verteilung des
Mehrwerts oder durch Zuschlag des durchschnittlichen Pro-
fits von 22 auf 100 vorgeschossenes Kapital... sich gegenseitig
aufheben...».
Danach nennt Marx, der schon die an sich ganz rich-
tige Unterscheidung zwischen «Wert» und «Kostenpreis»
eingeführt hatte durch den Nachweis, daß der letztere die
Differenz zwischen dem ersteren und dem Mehrwert und
daher um die ganze Größe des Mehrwerts selbst niedriger
ist als jener, «Produktionskosten» den mit dem eben an-
geführten System erhaltenen Preis.
Er sagt wörtlich die Produktionskosten der Waren sind
«gleich ihrem Kostpreis plus dem Durchschnittsprofit». ?)
In späteren Kapiteln sucht Marx dann zu beweisen, daß
der wirkliche Vorgang, durch den die verschiedenen Profite
sich um einen Durchschnittsprofit herum ausgleichen, durch
die Konkurrenz bestimmt wird... Unter ihrem Einfluß wür-
den die Kapitalien denjenign Zweigen, bei denen der Mehr-
wert wegen des größeren Anteils von konstantem Kapital in
Bezug zum variablen niedriger ist, zu Gunsten derjenigen,
bei denen er aus dem entgegengesetzten Grunde höher ist,
entzogen werden. «Das Kapital entzieht sich aber einer
Sphäre mit niedriger Profitrate, und wirft sich auf die
andre, die höheren Profit abwirft. Durch diese beständige
Aus- und Einwanderung... bewirkt es... daß der Durch-
1) Das Kapital, Band III, besonders Seite 1-15.
2) Das Kapital, Band III, Seite 136.
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