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m fold)e gelten annähst biefelbeit llmstänbc, mcï^e and) in Kalibern mit
tnel)r neorbncter ^emaltmtn obwalten. &ie 9Se#iebenI)eit beß Wrageß
tit verschiedenen fahren und tit verschiedenen Lande-otpeilen, sowie die Ver
schiedenheit nach Maßgabe der Bodenverhältnisse und der Cultur tvar aus
Guba feit 301)1^1)1^(1% um so messbarer, aiß bie anfierorbentlid) nngünftigen
Bedingungen, unter denen die Pflanzer zu wirthsehaften hatten, d.i. innere
Unruhen, Arbeitsmangel, Geldverlegenheiten aller Art , ihre Wirkungen
fci)r nttlllei^^tllä^iQ ¿merten. S)aß ^(1101)1(11 bet ingenios bei Graem
Olmo bcä Bildes iiibem man baß Mr unmittelbar nom gelbe m bie
^11^6 brad)te nnb bomit fünf biß fed)ß donate lano sorts#, war einer
Gewichtsermittelung deß Jahres ungünstig, und führte dazu, das; man nie
mals die Ernte nach der Rohrmenge veranschlagte und angab, sondern
stets it ad) der Zuck ernten ge, welche man zu gewinnen hasste bez. gewann.
S)ie Mabeii líber bieie Mengen finb aber ftetß fe^r nnfid)ere nnb #0011=
lende gewesen. Auch wettn sie zuverlässiger wären, würden sie feinen Anhalt
für die Ermittelung des Erntegeivichts abgeben, weil man auch nicht
annähernd für die einzelnen Jahre den Umfang der bebauten Helder fennt.
Saan fournit ber starte Einfluss beß Betterß auf bie dritte nnb bic Äor=
orbeitnno. B" Anfano beß 3af)reß 188G wnrbe anß ber janana gemelbet,
das; wohl 80 bis 100 Tausend Tonnen ans dem Felde liegen bleiben wegen
des ungünstigen Wetters; von letzterem hänge alles ab; wenn die Regelt
arif vom Inni bis November günstig sei, so vermehre sid) die Ernte mit
10 bis 20 7o nnb dann müßte während der Ernte bis Ende Mai trockenes
Wetter herrschen, mit alles Rohr verarbeiten zn sonnen. And) wurde viel
Rohr durch Feuer zerstört, vieles ans dem Felde gelassen, weil die niedrigen
Zuckerpreise oder die hohen Selbstkosten eine vortheilhaste Berarbeitnng aus-
fd)lof)en. @ß ist aljo nid)t tl)nniid), anß ber Stenge Bņder, wcld)c auf ber
Insel jährlich angeblich erzeugt wird, einen Rückschluß ans den Geivichtv-
ertrag der Rohrernte zn machen, ganz abgesehen davon, das; die Ausbeute
cm Buder 00m ^o^rgcwid)te in aiwerläniocm ^rocellt^a^^e ni# besannt
ist. Ans andere Weise Ermittelungen anzustellen, hat es bisher ohne
Ziveisel um so mehr an Gelegenheit gefehlt, als die Berichte von doit aus
drücklich anerkennen, wie schwierig es fei, selbst bei einer Wanderung durch
die Hanptbezirke der Insel ein zntressendes Urtheil über den Rohrertrag zn
bilben. 3m 3ai)re 1880 erfiürtcn Balbo #ucmo: über beit
Ertrag der Ernte gingen die Meinungen ihrer Agenten in den Außenhäfen
so weit auseinander, das; es fast unmöglich scheine, eine annähernd richtige
Schätzung zn mad)en. Der Eine gebe für den Bezitk von Matanza^ das
deficit gegen baß ^0^0^ auf mc^ alß 10 biß 12% an, ein Oberer
aber ans 25%, ein dritter sogar ans 30%; in @ag"a ^ite man ans
einen Slußfad 001t 25%, # Gorrefpoitbent bagegen beziffere t^t ans 40%;
von Cardenas werde ein Minderertrag von 15 bis 20 % gemeldet, während