Full text: Recht der Schuldverhältnisse (Bd. 2)

3, Titel: Berfprechen der Leiftung an einen Dritten. SS 331—8334. 289 
( { i ] c jeBenden und der 
di { tmaßlihen Willen der Vertragiohließenden und 
te ee Dem mia daß im 5m eifel der Jpäteren LEBTEN 
Verfügung der Vorzug vor der Beftimmung tm Berficherung 
einzuräumen fei. . . . 8 or 
3. i der Verfyrechenzempfänger fich die Befugni 
Sbal ter in Een de ande pc Pe m DE 
A eine {t Kann felbitverftändlih di 
an Stelle ES EEE A Einwilligung des Veriprechenden erfolgen. Bol. 
m X een er da im Lebens-VBerficherungs- 
4. Wegen der befonderen Vermutung des VBorbehalts im Lebens 
bertrage dal. Bem. II, 2, b, « zu 8 3928. 
8 333. 
Weijt der Dritte das auZ dem Vertrag erworbene Mecht dem Ver]prechenden 
egenüber zurück, fo gilt das Recht al8 nicht ermorben. 
&. 1, 415; II, 285; IL, 827, it N © 5 in 8 398 
4. Surüdweifung des RechtS von feiten des Dritten: Nach dem | 
Fer ttann ten Telnet oh Der Dritte das Forderungsredht ohne fein Zutun und ohre 
N Mitwirkung, ja ohne {fein Wihlen erwerben. Da ihm aber ein Recht gegen ‚Teinen 
Ulen Nicht aufgedrängt werden kann, {0 wird dem Dritten in S 333 die Or Minis 
Seräumt, das erworbene Necht zur ückzumweifjen mit der Wirkung, daß das Verhältnis 
chtlich To anzujehen it, al8 ob er das Recht niemal8 erworben hätte. , 
aufane Die Burücweifung des Rechtes jeitenZ des Begünitigten ift al8 auflöjende HE 
Yaufalen, und zwar mit rüchvirkender Kraft. Val. land Bem. 1 zu S 333, Kuhlenbed, 
on > Fand, 3. BOB. Bd. 1 S. 524. Gereit aa Gak, WEiREhe 
itte T Do i der Dritte daZ Recht bereit erworben hat, 
Nritte vor N - Nechtes eine Ablehnungserflärung ab, fo ift nach den 
An meinen Vorichriften und aus dem Ynhalte des Vertrags feitzuitellen, welde Wirkungen 
äner U Erklärung zufommen. ® dichn s0elöe Sukaeı bie Buche 
„9. €b i SKnbalte des Vertrags zu ermitteln, wel ; 
Kung für REES Werte agiOließenden zueinander hat, ob der 
bredensempfänger infolge der Yusichlagumg das Recht Fir fich fordern, ob er TE 
Ydern an die Stelle des ablehnenden Dritten fjegen darf, oder ob die Leiftungspiliht des 
“predenden überhaupt Set (8. I, 767, 768). Bgl. an &  ÜXT HS Kahl 
+ Di üchvei ijt ein einfeitige3, empfangsSbedbürftige‘ 3 
Beihäft es SE gm  BertoreenDen BenenÜNEE ertlärt werden, 
han Ertlöärung egenüber dem an Semtenger ijt nicht erforderlich. Plancd Se 
ült. Die Sinzukigung einer Bedingung oder Zeitbejtimmung fowohl bei Da 
Sutiüdweilung wie bei der Unnahme für unzuläffig. Val. ig ya SA K 
RT N. 11. Weder die Zurücweifung noch die Annahme it ein „bedingnungsfeindliche 
De DtSgeichäft, (Gabe ih den Erwerb einer zu meinen Gunften EN DE > 
a erung für den < abgefchloffen, daß der eventuell nach mir X erechtigte EN ) 
Bepdie Armen gebe, fo kann ich, wenn er da3 tut, nicht meine AT al8 unwirkjam 
Dandeln.) ol auch Bruck, Bebingungsfeindlihe Nechtsgehäfte, S, 151 ff. ” 
eae 5 Hat der Dritte das Mecht einmal angenommen — fei e8 durch NEM 
Segeitüber dem Berfprechenden, fei e8 durch jlüflige Handlungen —, Io hat © ol jr 
Ye Suridweifung verwirkt. Cbenfo land Bem. 3, DVertmann Bem. 2, ollme 
‚65, Ci ;bt für den Kall der Lebenzverfidherung (Kapital 
DEE) Das nee Bee DO Fe an Kapitalverficdherung Das Recht ud N 
be tung des VerfichererS nicht erworben, fo fteht es dem BVerficherungsnehmer 3“, D. 9. 
Einer Verficberung auf den Todestall {einen Erben. 
8 334.*) 
. Cinwendungen aus dem BVertrage ftehen dem VBerjprechenden auch gegen- 
Mer dem Dritten zu. 
€. I, 416; II, 286: OT, 328. 
*) Literatur: Naphbabort, Sinrede au8 dem fremden Kecht&verhältni3 (1904) 
S. 134 F.; M. Kümelin. Wei f. d. aivilijt. Praxis Bd. 97 S. 285 ff., 289, 
Staudinger, BOB. ITa (Kublenbek, Medht der ShHuldverhältniife), 5./6. Aufl.
	        
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