Selbstkostenbestandteile seit der Vorkriegszeit ist für
den Hartkohlenbergbau in Abb. 28 dargestellt, die
nach ihren drei Teilen getrennt zu betrachten ist.
Interesse kann noch die Gliederung der Generalausgaben
beanspruchen, die in Abb. 29 wiedergegeben ist. Auf-
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70°
Abb. 29, Gliederung der Generalunkosten
im Hartkohlenbergbau im Jahre 1921.
fällig ist der hohe Abschreibungssatz auf die Substanz,
der sich auf 17 c oder 70 Pf. beläuft. Dazu treten noch
die allgemeinen Abschreibungen in Höhe von reichlich
40 Pf. Für Steuern werden rd. 90 Pf. aufgewendet; für
Versicherung — im wesentlichen handelt es sich da-
bei um die Unfallversicherung — rd. 30 Pf. Die Ge-
hälter erscheinen mit dem geringen Betrag von 34 Pf.
Selbstkosten im Die Selbstkosten im Weichkohlenbergbau
Weichkohlen- „eigen eine ähnliche, nach Bezirken allerdings sehr
bergbau, unterschiedliche Entwicklung; so sind sie in 6 Förder-
gebieten von Pennsylvanien, Ohio und West-Virginien
um 126—-190% gestiegen. Ihre Gliederung in den-
selben Gebieten ist für 1922 aus Abb. 30 ersichtlich.
Die Arbeitskosten machten danach in dem Pocahontas-
bezirk von West-Virginien nur 60% aus, gegen 76%
in Ohio. Die Materialkosten bewegten sich zwischen
8 und 18%, die, allgemeinen Ausgaben zwischen 15
und 25%. Die Selbstkosten zeigen sonach im Weich-
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