mission) umfasst vornehmlich das Donezbecken, welches
auch vor dem Kriege der Hauptlieferant von Steinkohle war:
Im Jahre 1916 erreichte die Förderung dort 300 Mill. Tonnen.
Das Programm für das Jahr 1925/26 sieht eine Produktion
von 1197 Mill. Pud vor, d. h. 19,6 Mill. Tonnen Steinkohle,
also das Maximum dessen, was sich bei dem jetzigen Zu-
stande der Grubenausrüstung und den derzeitigen Vor-
bereitungsarbeiten .aus dem Donezbecken herausholen lässt.
Die weitere Steigerung der Förderungsleistung verlangt
jedoch die Erschliessung neuer Gruben, wobei wiederum
die Frage des Baues von Bergarbeiterwohnungen ‚auftaucht
und die Notwendigkeit der Anlegung von Anschlussgleisen
usw. In welchem Grade der Plan des Aufbaues der Stein-
kohlenindustrie im Donezbecken auf der Anlegung neuer
Gruben fusst, geht aus folgenden Zahlen hervor:
Die Gewinnung von Steinkohle nach dem Voranschlag
des Gosplan; in Mill. Pud (1 Pud = 16,88 kg):
Jahr
}
1926,27
927 28
1928,29 |
1929/80
Gesamtgewinnung
1.560
1.840
2.060
9 950
Gewinnung auf den alten
Gruben
1.234
1.389
1.418
1.438
Das Bestreben der Leiter der Sowjetwirtschaft, die
Förderleistung der Steinkohlenzechen zu steigern, wird durch
keine Vervollkommnung der mechanischen Hilfsmittel unter-
stützt; der grösste Teil der Produktion soll auf den speziell
nur zur Verbreiterung der Basis angelegten primitiven
Gruben durchgeführt werden. Es ist beabsichtigt, die Aus-
rüstung dieser Gruben aus früheren, teilweise stillgelegten
Gruben zusammenzustellen. Von solchen primitiven Gruben
arbeiten bereits beim „Donugol“ (Donkohle) 125 und bei
„Jugostal“ 9. Selbstverständlich liefern diese Gruben vor-
wiegend. schlechte, tertiäre Kohle, die für die Hütten-
industrie nicht verwendbar ist, und auch in quantitativer
Hinsicht wird eine befriedigende Leistung nicht erzielt,
Zur Durchführung des ins Auge gefassten
Programms und sogar um die Förderung von
Steinkohle auf der jetzigen Höhe zu erhal-
ten, ist die Anlegung neuer, modern aus-
gerüsteter Gruben notwendig, eine Mass-
X)