fullscreen: Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens

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allmädtigen Bolfstribunen des „diktierenden“ Proletariats auf. Die 
Räteverfalfung, die unjere impotenten deutjdjen Sozialijten fo guf 
beutfch ernjt nehmen, ijt von vornherein blokes Hilfsmittel, Im Grunde 
jommt es dem Bolidhewismus fo wenig wie dem Zarismus auf das 
Rolf an. Der Boljdewismus ijt eine terrorijtijde Oligardie aus vor» 
nehmlid) außenpolitijdem Eroberungs- und Vergewaltigungsdrang. 
Schon damit aber zeigt ih, dak er der panruflijtijden Form des 
Banflawismus im Grunde genommen gar nicht fo fremd ijt. Und 
bier berühren {ih wieder in merkwürdigjter Weije die Extreme, Aug 
die neuerlide Berührung mit dem Ifam zeugt für das Durdhbhredhen 
des orientaliiden Grundtiyps im boljHewijtijdHen Ojten. Gemeinorien- 
talijh ijt der extenjive Drang nad) außen, der der ganzen rujlijchen 
Sejdhihte den Stempel aufdrüdt. In den legten beiden Jahrhunderten 
ijt Mukland durdhfehnittlid täglidH um 80 qkm gewadhlen. Um Inten- 
jivierung diefes Wachstums hat es id niemals Sorgen gemadt. Grund« 
orientalijd) ijt die idealijtijd verbrämte, von religiöjen Untrieben ge 
tragene, dur und durch gewalttätige me[fianijde Welterlöhungstendenz. 
So fah Doftojewiki den großen allilawijdhen Krieg gegen Europa, 
jo Jieht Lenin die Weltrevolution. Die Idee hefdheidet ih im Olten 
niemals in [id [elbit, Jondern drängt zur abjoluten Macht, Die Mak- 
Iofigfeit, die alle Stufen überfpringt, die Hemmungslofigfeit, die abjo- 
[ute Antriebe in explofive Taten umzujegen fucht, ijt im Boljdhewismus 
öftliges Erbe. An diejem Punkt ijt au Lenin DjdHingisthan. Und 
es ijt fehr.zu fragen, ob unjere Preukennaturen mit ihrem gelegentlid 
geäuberten Wohlgefallen an diejer Wandlung redht haben. Bon daher 
fommt nicht eine organijde Erneuerung der Welt, wie fie deutidem 
Wefen gemäß ijt, diefer meffianijde Militarismus bedroht die Grunde 
lagen unjerer Ezxijtenz nit nur unter dem Zeiden des Halbmondes 
oder des Doppelkreuzes, jondern au unter dem modernen Zeichen 
der fozialiftilgen Internationale, dem jüdi[H-boljhewijtijden David- 
jtern. Sn Wirklichkeit braucht Europa und braucht der Olten den Auf- 
bau. Und diejer Aufbau wird nur dann von Bejtand fein, wenn die 
nationalen Urfräfte gebändigt und geführt werden, und [tatt der hohlen 
Extenfivierung des Zarijten Lenin die Intenlivierung des deutichen 
Seiltes gefucht wird. 
Hier Kiegt Deut[dlands Berantwortung für den Olten. Wir [ind 
durdy den Frieden von Verfailles vom Welten, von Europa, ver» 
jtoben. Wir find in Gefahr, das fHmale SGlacis des Oltens und 
AMejtens zugleih zu werden: der Schauplakg eines neuen dreikigjährigen 
Krieges. Wir tragen in uns felber Welten und Often, wir [ind das 
Land der Mitte. Und wir find allerdings durh die Gejdhidhte der 
[eßten Jahrhunderte mehr und mehr in die Rolle eines Vorpoftens 
des Oltens aedränat, nachdem mir bis zum Inäten Mittelalter der
	        
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