Full text : Entwicklung der Reklame vom Altertum bis zur Gegenwart

LICHTBILDWERBUNG

I23

ihren Namen, so z. B. die Verlagsfirma S. Fischer, die Schuhfirma
 Salamander usw. usw. (s. Abb. 92), einzelne benützen ihre
Unterschrift als Marke.

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FR, TRADE SO
Ü N SILKE 3
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Abb, 9ı. Marke mit dem
Firmanamen und Bilde des
Geschäftsgegenstandes.

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ZEN
U} SD
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Abb. 92. Marke einer Schuhfabrik,
 deren Begründer den
Namen. Salamander ‘‘hatte.

VIIL. Die Kino- und Theaterreklame.

Die Kinoreklame!) setzte kurz nach der gewerbsmäßigen
 Verwendung des Kinoapparates für Lichtspieltheater,
 d.i. also ungefähr um 1900 ein. Die Kinoreklame
teilt sich in die Diapositivreklame, Spielfilmreklame
und die Trickzeichenfilmreklame. Das erste Jahrzehnt
beschränkte sich fast ausschließlich auf die Diapositivreklame,
welche jedoch in immer größerem Umfange, besonders in den
letzten Jahren von der Filmreklame abgelöst wurde.
Die Diapositivreklame besteht darin, daß in der Regel
handbemalte Glasplatten im Format 8 X 8 cm auf die Leinwand
 projiziert werden. Die durchschnittliche Beleuchtungsdauer
 wurde, um dem Publikum die Möglichkeit eines deutlichen
Erfassens zu geben, mit ca. 6 Sekunden errechnet, ein Zeitraum,
 der selbstverständlich auch von dem Umfange der
auf dem Reklamebild befindlichen Schrift abhängt. In der
Praxis wird die Beleuchtungsdauer in der Regel mit drei
Sekunden bemessen.
Die Mängel dieser Reklame liegen vor allem in der Unbeweglichkeit
 des Sujets, welches aus diesem Grunde beim
Publikum wenig Interesse erregt, sowie in der Gebrechlich-1!)
 Wertvolles Material für dieses Kapitel stammt von dem Maler
Peter Eng, Wien.
            
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