Full text: Transportation and communication in the United States 1925

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tiver Beziehung vom emotionellen Glauben ab 
weicht und in dem, was sie festhält, doch ganz auf 
ihm basiert, und was ihr Schicksal sein muß: Der 
Deismus hat nämlich als Ideenrichtung, welche über 
haupt mit Aussicht auf Erfolg vertreten werden kann, 
das 18. Jahrhundert nicht überlebt, obgleich er ge 
rade heute ungefähr den tatsächlichen Ansichten der 
Mittelschichten der europäischen Gesellschaft, vor 
allem also des industriellen Bürgertums entspricht. 
Er brach zusammen zwischen zwei Feuern. Alle, 
denen der Glaube tiefes Bedürfnis war, wandten sich 
grimmig gegen diese Verwässerung alles dessen, 
was dem religiösen Leben Gehalt und Farbe gibt, und 
alle, die vom Glauben wirklich los und sich mit der 
erfahrungsmäßig gegebenen Welt begnügen wollten, 
wandten sich nicht weniger entschieden gegen diesen 
— zwar verwässerten — Glauben. Beide hatten 
von ihren Standpunkten recht, und so muß es allen 
solchen Versuchen gehen. Zweitens ist der Deis 
mus für uns interessant, weil er eine Zwischenstufe ist 
zwischen dem Offenbarungsglauben früherer For- 
sche%enerationen und einigen der Weltanschauungen, 
dis aus der Forschertätigkeit im 19. Jahrhundert er 
wuchsen, nämlich den verschiedenen Arten von „Ma 
terialismus“, wie ich in Ermangelung eines besseren 
Wortes sagen will. Diese waren zwar keine Theo 
logie mehr, aber sie waren die Frucht einiger der 
Tendenzen, die aus der „natürlichen Theologie“ ent 
standen. Man sieht, den Versuch, der im 18. Jahr 
hundert so schlecht gelang, gab auch die Folgezeit 
nicht ohne weiteres auf; die Entwicklungsrichtung —
	        
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