Full text: Amerikas internationale Kapitalwanderungen

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tistisch genau zu fassen wäre, hätte man damit doch nur 
einen kleinen Teil der damaligen Effektenschuld der Ver- 
einigten Staaten an Europa ermittelt, da der weitaus größte 
Teil aus Fonds bestand, die nur an amerikanischen Börsen 
gehandelt und auch nach dem Übergang in europäische 
Hände im Depot New Yorker Banken geblieben waren, 
Das gilt beinah ausnahmslos für die zu spekulativen Zwecken 
in New York gekauften Stücke, und war wegen der Über- 
sendungsspesen einerseits, der billigeren Couponeinlösung 
andererseits die Regel bei den als vorübergehende Anlage 
gekauften Werten, so daß nur die zu dauerndem Besitz ge- 
kauften Posten amerikanischer Effekten über den Ozean 
gingen, 
Daß ihre Gesamtsumme nicht allzugroß war, ergibt 
eine 1912 in der New York Times erschienene, auf An- 
gaben der beteiligten Aktiengesellschaften beruhende Zu- 
sammenstellung des dauernd im Auslande befindlichen 
Aktienkapitals amerikanischer Gesellschaften, das danach 
nur 311 Millionen Dollar betrug, d. h. einen winzigen Teil 
des 20774 Millionen Dollar betragenden Gesamtaktienkapi- 
tals der Eisenbahn- und Industriegesellschaften der Union. 
Von diesen 311 Millionen Dollar entfielen auf: 
England ..... VL 183 Mill. D. 
Holland .... 71 
Deutschland 26 „ 
Frankreich ... 21 „ 
Das übrige Europa 10. ” 
311 Mill. D. 
verteilte sich dieser 
Nach den Gesellschaftszwecken 
Betrag wie folgt: 
Eisenbahngesellschaften . . 
Industrielle Gesellschaften 
Straßenbahnen. . ... 
Bergwerke. ........ 
Petroleumgesellschaften .. 
105 4 Mill. D. 
L7U „ 
20 :9 
1 
0,5 ”»„ 3, 
3ll Mill. D. 
Von größeren Aktienposten einzelner Gesellschaften in 
Europa führte die New York Times die folgenden auf: 
U. S. Steel Corporation 156,0 Mill. D. 
Pennsylvania-Bahn . 70 3 
MNinois Central-Bahn . .... . 
Chicago, Milwaukee u. St. Paul-Bahn 
American Telegraph u. Telephone . . 
American Smelting u. Refinine . . 
dr 
280,5 Mill. D.
	        
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