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Union zurückgegangen, wieviel davon später abgestoßen
worden sind.
Zulassung amerikanischer Wertpapiere an
deutschen Börsen?).
318,7 Millionen Mark
33,8 »” ”
170,2 %
172,9 5
567,0
2361,7
526,3
115,5
1899
1900
1901
1902
1908
1904
1905
1906
1907
1908
1909
172.4
94
Vor der Krisis von 1907 wurden die in deutschen
Händen befindlichen amerikanischen Effekten auf 500 Mill,
Dollar geschätzt?), eine Summe, die 1913 nicht mehr
stimmte, da die infolge der Krisis von 1907 abgestoßenen
Werte nur zum kleinsten Teil wieder erworben wurden,
Fand doch der deutsche spekulative Anlagebesitzer seit
der 1909 begonnenen wirtschaftlichen Hochkonjunktur ge-
nug hochverzinsliche Anteile guter industrieller Unterneh-
mungen mit Kurssteigerungschancen auf dem deutschen
Kassamarkt, während der eigentliche Spekulant wegen der
seit 1909 nicht unterbrochenen Stagnation des nordameri-
kanischen Wirtschaftslebens und der New Yorker Börse
wohl kaum Lust hatte, große Engagements dort einzu-
gehen 3.
Nachdem jahrzehntelang nur amerikanische .Eisenbahn-
bonds in Deutschland abgesetzt waren, gelangten 1904 und
1905 die ersten Eisenbahnaktien zur Einführung an der Ber-
liner und Frankfurter Börse, im ersteren J ahr 100 Millionen
Dollar der Baltimore und Ohio-Bahn (Emissionshaus: Deut-
sche Bank), im letzteren Jahr 400 Millionen Dollar der
Pennsylvania-Bahn (Emissionshaus: Direktion der -Diskonto-
gesellschaft). An der Frankfurter Börse wurden 1913
1) Vierteljahrhefte für Statistik des deutschen Reichs 1908, Heft 2;
1910, Heft 1.
2) v. Halle, Statistik der Aktiengesellschaften in den Vereinigten
Stone. Fanwörker buch der Staatswissenschaften, 3. Auflage, Bd. I.
un x N
3) Arthur von Gwinner, Direktor der Deutschen Bank, schätzte 1911
die Gesamtsumme der im Deutschen Besitz befindlichen amerikanischen
Effekten auf 465 Mill. Dollar.
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