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Pechnisches Museum: Maschinenhalle mit Motoren und Flugzeugen 
TECHNISCHES MUSEUM FÜR INDUSTRIE UND GEWERBE IN WIEN 
Von Direktor Hofrat Ing. L. Erhard. 
Am Ende der verkehrsreichen Mariahilferstraße erhebt 
ich gegenüber dem Schlosse Schönbrunn der Monumental- 
au des Technischen Museums. Seine lichtdurchfluteten 
Sammlungsräume weisen einen Belegraum von rund 
16.000 m? auf, die Länge der Hauptgänge beträgt über 
14km und die elektrischen Leitungen für den Licht- und 
Kraftstrom entsprechen der Netzanlage einer Stadt von 
10.000 Finwohnern. Ursprünglich war es ein gemein- 
aütziger Verein, der das’ Technische Museum unter Mit- 
wirkung des Staates, der Gemeinde Wien sowie der 
industriellen und gewerblichen Kreise Oesterreichs ins 
Leben rief und den Museumsneubau mit einem Kosten- 
aufwande von rund sechs Millionen Schilling errichtete. 
Kurz vor dem Ausbruch des Weltkrieges wurde das 
Yuseumsgebäude vollendet und die Schausammlungen 
mußten daher unter den widrigsten Umständen inmitten 
der Kriegswirren geschaffen werden. 
Eine reiche Fundstätte für den Sammlungsbestand 
Doten die schon vorhandenen, aber zerstreut angeord- 
deten technischen Sammlungen Wiens dar, wie das 
YMuseum der österreichischen Arbeit, das technologische 
Cabinett der Technischen Hochschule, das Gewerbe- 
ıygienische Museum sowie namentlich das Eisenbahn- 
ınd das Postmuseum. Die beiden letztgenannten Museen 
- sie werden an anderer Stelle besprochen — stehen 
ınter gesonderter Verwaltung, sie sind aber mit dem 
Fechnischen Museum räumlich und organisatorisch ver- 
‚unden. Der weitaus größte Teil des Sammlungsbestandes 
st jedoch der Opferwilligkeit der österreichischen Industrie 
‚u verdanken. Um diese fast unübersehbare Menge zu- 
ammengewürfelter Gegenstände zu ordnen und zu einer 
:inheitlichen Gesamtwirkung zusammenzufügen, wurden 
‚om Museumsdirektor neuartige Entwicklungsreihen 
ufgestellt, welche den Weg der Technik von der em- 
»irischen Benützung der organischen Werkstoffe und 
‘nergien zur planmäßigen Beherrschung der anorganischen 
stoffe und Naturkräfte aufzeigen und durch knappe 
Jahlenangaben auf die wirtschaftliche und kulturelle 
Zedeutung der Technik hinweisen. Im Sinne dieser grund- 
agenden Entwicklungsreihen erfolgte nun die Ausgestal-
	        
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