XIV
stljit diesem Buche möchte ich den Kampf gegen individua-
Mische, atomistische, psychologistische, marxistische und
andere tote Wissenschaft abschließen. Daß ich alle
meine Gegner überzeuge und die Toten zum Leben auferwecke,
kann ich mir nicht träumen lassen. Es liegt in der Natur der
Dinge, daß die Lehre von der Ganzheit der heutigen, allzu
handgreiflichen Art wissenschaftlicher Kärrner und Sophisten
unerreichbar bleibt. Wem, wie diesen, die Wirtschaft nur ein
armseliger Mechanismus ist, der durch blinde Naturgesetze
umgetrieben wird, wem sie nur die kümmerliche Sorge für
das Morgen ist, der weiß nichts davon, daß sie viel mehr als
das, daß sie ein Glied des Lebens ist. Die Ganzheit,
einmal erschlossen, leitet den Geist wie von selbst in der
Erkenntnis weiter. Kein Wunder, denn mit ihr ist das Zen
trum, ist der Lebenskern der Dinge entriegelt, in dem alles
enthalten ist. Nur in ihrer Ganzheit sind die Dinge daheim;
nur aus der Ganzheit heraus werden die Dinge geschaffen
und sind sie selbst schaffend; nur in ihrem Geschaffenwerden
und ihrem Schaffen werden die Dinge erkannt; und darum
liegt nur im Erforschen der Ganzheit wahre, lebendige
Wissenschaft.
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Ich habe diese Auflage Georg von Below gewid
met, da ich zu ihm als zu einem Bundesgenossen im Kampfe
gegen Individualismus und Marxismus fast von Jugend an
aufblicke; und da er, der zugleich ein anerkannter Meister kriti
scher Quellenarbeit und strengster Einzelforschung ist, mit
seiner ganzen Lebensarbeit von selbst den Vorwurf widerlegt,
daß Romantik und Idealismus, diese ewigen Leitsterne wesen-
hafter Wissenschaft, ins Unklare, Nebelhafte, ja Phantastische