fullscreen: Weltporto-Reform

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Die „Bayerischen Verhehrsblätter“, Organ des Bayerischen Verkehrs- 
beamtenvereins (Jahrg. 1898, No. 16, S. 133f.), besprechen das Buch in einem 
längeren Aufsatz und bemerken dazu: 
„Die Bedeutung desselben ist ja hoch erhaben über diejenige einer 
blossen Gelegenheitsschrift. Der reiche Inhalt bildet einen wertvollen 
Beitrag zur wissenschaftlichen Darstellung und zur Geschichte der 
Tarif- und Portoreformen. Niemand wird die Schrift bei Seite legen, 
ohne ein lebhaftes Interesse für den behandelten Gegenstand gewonnen 
zu haben. Wir wünschen dem Buch nicht allein viele Leser, wir 
wünschen auch, dass die in demselben gemachten Vorschläge und An 
regungen auf fruchtbaren Boden fallen. . .“ „Wohl noch niemals sind 
private Portoreformvorschläge mit so eingehenden und ausführlichen 
statistischen Argumenten über voraussichtliche Mehr- oder Minder 
einnahmen begleitet worden. . 
Der „Hambnrgische Korrespondent“ (1898, No. 449) schreibt in einem 
längeren Aufsatz darüber: 
„Dass der ungenannte Verfasser in den Kreisen der höheren Post 
beamten zu suchen ist, darüber wird ein aufmerksamer Leser der sehr 
beachtenswerten Schrift keinen Augenblick im Zweifel sein. Nicht 
allein die umfassende Sachkunde und das eingehende 'Verständnis 
sprechen dafür . . .“ 
Die Einführung billiger Ein-Kilo-Pakete, die das Buch u. a. an 
regte und die seitdem wiederholt von neuem gefordert wurde, hat der 
Staatssekretär v. Podbielski der Hamburger Handelskammer schon am 
19. Dezember 1898 in Aussicht gestellt (vgl. Hamburger Fremdenblatt, 1898, 
No. ‘298, 2. Beilage). Ebenso die Vorausfrankierung des Bestellgeldes. 
(Anonym) 
Die Frage eines deutsch-niederländischen Postvereins. 
Mit genauer Berechnung der finanziellen Wirkungen für die beiderseitigen 
Postverwaltungen. 
Anhang: Ein Postverein mit der Schweiz. 
Berlin 1900/1901. Verlag von Gose & Tetzlaff. 8°. 28 Seiten. (Preis 60 Pf.). 
Die „Bayerische Verhehrszeituug“ (Jahrgang 1902, No. 2, vom 20 Januar) 
schrieb: 
die obige Frage wird hier „mit einer Klarheit und Sachkenntnis 
behandelt, dass es eine Freude ist, dem Ideengang des Autors Seite für 
Seite zu folgen und sich von ihm von der Zweckmässigkeit eines 
engeren Anschlusses der beiden Nachbarstaaten in postalischer Beziehung 
überzeugen zu lassen. Da überdies in dem Werkchen die Verkehrs 
beziehungen zu andern Nachbarstaaten behandelt und eine Fülle schätz 
baren Materials in den Kreis der Betrachtung gezogen ist, so verdient 
es in hervorragendem Masse die Beachtung der Behörden, wie jedes 
einzelnen Verkehrsbeamten.“
	        
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