‚ichung der schon seit dem Jahre 1000 angestrebten
Verbindung der Lokalbahn Zwettl-Martinsberg mit
der Hauptstreckke Wien-Linz getan ist.
Die durchgeführten zahlreichen Sondierbohrungen
m Donaustrome und an dessen Ufern haben er-
zeben, daß sowohl die Wehranlage als auch die
Schiffsschleusen und das Maschinenhaus in nützlicher
Tiefe auf Fels, auf hartes Urgestein gegründet werden
Können.
anlage zu einem Anziehungspunkt ersten Ranges
werden.
Das Projekt wurde von Ingenieur Oskar Höhn,
Lürich— Wien, ausgearbeitet und im Dezember
024 das Konsensgesuch den Behörden eingereicht.
m Mai 1028 haben sich die nachgenannten Banken,
welche die weitere Finanzierung des Kraftwerkbaues
lurchführen, als Konsenswerber angeschlossen, nämlich
der Wiener Bank-Verein, die Credit-Anstalt
undst
"ss
"chluchtenstrecke, der Donaı
Wall
KL
AMELBAr&
Masstab.
a Ze
LAGEPLAN
DONAUKRAFTWERK_ BEI
YBBS-PERSENBEUG.
Durch den Aufstau der Donau wird das Land-
chaftsbild der Staustrecke nur gewinnen, indem die
kahlen Uferschutzbauten und Kiesbänke verschwinden.
Für Wassersport aller Art wird eine hervorragende
Stätte geschaffen; aber auch die lange Dampfer-
ahrt von Passau bis Wien wird durch die Staustrecke
ind den Schleusenaufenthalt eine angenehme Ab-
vechslung finden.
Die Wehranlagen bei Ybbs — Persenbeug werden,
bei monumentaler Gestaltung, der Landschaft zur
Zierde gereichen und mit der gewaltigen Maschinen-
für Handel und Gewerbe, Wien, und die
Schweizerische Gesellschaft für elektrische
Industrie, Basel.
Das vorgesehene Werk wird nicht nur der Ver-
besserung und Förderung der Schiffahrt dienen,
sondern auch zu wirtschaftlichen Preisen in großem
Ausmaße einheimische Energie liefern. Bau und
Betrieb dieser Anlage ergeben günstige
\uswirkungen auf die gesamte Volkswirt-
ıchhaft und werden einen Markstein am
Wiederaufbau Oesterreichs bilden.