/nlandskohle
Steinkohle | Braunkohle | Zusammen
EinfuhLrzkoh..
Steinkohle ! Braunkohle | Koks
Sn nem
‚ahı
! Zusammen
Verhältnis der
Inlandskohle zur
Einfuhrkohle
922
‚923 :
‚924
‚925
‚926
(927
19928
65.458
56.548
‚72.010
‚45.178
155.395
196.231
201.604
3.109.706
2.634.836
2.750.278
3.012.558
2.911.380
2.992.064
3.209.549
> 275.164
2.791.384
1,922.288
3.157.736
3.066.775
3.161.298
3.411.153
4,019.4385
3,755.210
4,537.919
4,252.789
1.141.615
4.568.509
4.604.679
1.403.814 386.533
865.010 103.176
847.533 379.408
505.483 513.408
493.275 489.710
459.226 573.663
460.453 646.679
5.809.782
5,023.396
5.764.855
5.271.680
5.124.600
5.601.398
5.711.726
1:1°58
1:1:58
1:1°78
1:141
1:1:42
1:1:48
1:1:48
Wird der Kohlenzug, abweichend von der mengen-
näßigen Darstellung der Kohlenstatistik, auf Steinkohlen-
werte umgerechnet und hiebei Koks und Steinkohle als
zleichwertig und Brandkohle als %-wertig gerechnet, so
ergeben sich als Anteile des Inlandes und der Einfuhr
lachstehende Werte: .
Gesamtahsatz in 1000 Tonnen (Steinkohlenwert)
Einfuhr
—— | Zusam- |
| in % des / en
Menge |Gesamtabsat-" Menge
zes
atwas größere Gleichförmigkeit in der Anlieferung der
nzelnen Reviere. Oberschlesische Kohle findet, wie vor
lem Kriege, hauptsächlich als Hausbrandkohle in Wien
ınd Niederösterreich und in der Industrie, Ostrauer
Kohle beim Gaswerk Wien, Ruhrkohle in den westlichen
3undesländern, Ostrauer und Ruhrkoks in der steirischen
Fisenindustrie Verwendung. Die Finfuhr erfolgt in der
Tauptsache: für die Bezüge aus dem Polnisch-Ober-
schlesischen Reviere durch die Oberschlesischen Konzerne
Progress, Robur, Skarboferme, Giesche, Pless), für die
Ostrauer Bezüge durch die Ostrauer Gruben oder deren
Verkaufsstelle, für die Ruhrbezüge durch das Ruhr-
Kohlensyndikat.
Die Finfuhr an Steinkohlen, Braunkohlen, Koks und
Briketten erreichte 1925 einen Wert von 220, im Jahre
'926 von 205, im Jahre 1927 von 227 Millionen Schilling
ınd dürfte für das Jahr 1928 den Betrag von 250 Mil-
jonen Schilling übersteigen. Wenn obige Ziffern eine
“ühlbare Abnahme in der Einfuhr von Brennstoffen nach
Jesterreich nicht erkennen lassen, obwohl die inländische
Kohlenförderung in ständigem Ansteigen begriffen ist,
ler Anteil der Kohle an der Gesamterzeugung elektri-
;icher Energie in Folge des Ausbaues der Wasserkräfte
;tark zurückgeht und obwohl der Kohlenverbrauch
noderner Dampfkraftanlagen wegen der Verbesserungen
n der Wärmewirtschaft bei gleicher Leistung um 30 bis
50% gesunken ist, so kann hierin nur ein Beweis für
die günstig fortschreitende wirtschaftliche und kulturelle
?ntwicklung Oesterreichs gesehen werden.
1922 2,988 29:6
1923 1.913 28:8
1924 | 2.006 26:8
| 2.154 29-7
1926 | 2.096 29:8
0027 2.164 28:5
1928 9 9367 29-9
42 70:4
„735 712
„482 73:2
„103 | 70:3
4,960 702
3.448 71:5
5557 01
7.580
5.648
7.488
2.257
7.056
7.612
"994
Wird der auf Steinkohle berechnete Bezug des Jahres
{022 einheitlich gleich 100 gesetzt, so ergeben sich für
Hauptwirtschaftsgruppen und den Gesamtbezug der fol-
zenden Jahre nachstehende Vergleichswerte:
Wirtschaftszweie 099 99R11024/1925[1926|102719287
Verkehr (304%) ...... oo 74| 75| 69| 70| 74| 71
Gaswerk Wien (5°5%)... 1001 80|142 |134|123 158 158
Zektrizitäts-, Wasser- und |
sonst. Gaswerke (7,9%) 100i1104|119[| 111 | 1101 107 | 118
Hausbrand und Kleinge-
werbe (176%) ...... 100/183 |185| 118 | 115 | 124 | 167
(ndustrie { Kohle (389%) © 85 s i 8 a
Koks ( 47%) | 100 93] 80/118 112 131 | 139
Gesamtbezug .. . 1206| 88 | 99| 96| 93 | 100 | 104
al ı ' V
Aus dem Auslande führt Oesterreich der Menge nach
über 60%, dem Heizwerte nach 70% seines Bedarfes an
Mineralischen Brennstoffen ein. Den Hauptanteil an der
Einfuhr hat das Polnisch-oberschlesische Steinkohlenrevier,
Welches über 50% der österreichischen Steinkohleneinfuhr
aufbringt; ihm folgen in weitem Abstande das Ostrauer
Revier, welches rund 25% der Steinkohleneinfuhr und
sin Drittel der Kokseinfuhr deckt, sowie das Ruhrrevier
mit 40% Anteil an der Koks- und 4 bis 5% Anteil
an der Steinkohleneinfuhr.
Während bis zum Jahre 1925 der Anteil der verschie-
denen Auslandsreviere an der Finfuhr wegen des steten
Wechsels der valutarischen und Frachtverhältnisse starken
Schwankungen unterworfen war, herrscht nunmehr eine
Oesterreichs Montanlehranstalten.
1918 bis 1928.
Bei Oesterreich verblieb mit Kriegsende als einzige
Viontanhochschule die Montanistishe Hochschule in
‚oben, der im Jahre 1919 zu den bestehenden Fach-
‚chulen für das Berg- und das Hüttenwesen eine Fach-
‚schule für das Markscheidewesen angegliedert wurde.
Die Entwicklung der abgelaufenen zehn Jahre legt dafür
'eugnis ab, daß die Hochschule mit Erfolg bestrebt ist,
hren Lehrplan, ihre Unterrichtsziele und den Ausbau
hrer Lehrmittel dem rasch wechselnden Stande der tech-
ıschen Wissenschaften anzupassen. Dieses Bemühen
vird dadurch erleichtert, daß die Hochschule mit der
berg- und hüttenmännischen Fachwelt dauernd engste
‘ühlung hält und daß die im Jahre 1926 nach eingehen-
len Beratungen mit deren Vertretern erlassene neue
>rüfungsordnung den Ansprüchen der Praxis weitgehend
technung trägt.
So wurde — nach dem Muster der deutschen Techni-
chen Hochschulen — die Zulassung zur Fachprüfung an