Sudhütte in Hallstatt
die Erzeugung dem neuen, verkleinerten Absatzgebiete
anzupassen und das überflüssig
gewordene Beamten- und Arbeiterpersonal
abzubauen. Anderseits mußten, trotz aller Rationalisierung
des Betriebes, die notwendig war, um
dem Bunde größere Einnahmen zu verschaffen, alle
Salinen, auch diejenigen, die an sich entbehrlich
wären, aus Vvolkswirtschaftlichen Gründen (Mangel
anderweitiger Arbeitsgelegenheit in den kleinen Alpenorten)
weiterbetrieben werden.
Nachstehende Ziffern zeigen, wie sprunghaft sich
die Sudsalzerzeugung in der Nachkriegszeit vermindert
hat. Sie betrug:
Im Jahre 1013 . . 1668.0690 Meterzentner
„191610917 . . 1L670.357 »
1910/1920 . . 732.027 w
» 10923 nur 503.420 »
In jahrelanger, aufopferungsvoller Arbeit ist es der
Finanz-Landes-Direktion in Linz und nach ihr der
Generaldirektion der österreichischen Salinen,
die die Leitung der österreichischen Salinen
zu Beginn des Jahres 1926 übernahm, gelungen, die
Betriebe des Salzmonopols den geänderten Verhältnissen
anzupassen, sie technisch zu vervollkommnen
und modern auszugestalten, den
Ertrag des Salzmonopols zu steigern und
doch alle sechs Salinen im Betrieb zu erhalten. Die
Erzeugung an Sud- und Vakuumsalz betrug:
Im Jahre 1924 . . . . 677.010 Meterzentner
„ 1925 . +. . . 727.034 »
„ 1926 . . . . 737.361 »
» » 1027. . . . 788.032 „
Sie zeigt also eine langsame aber beständige Zuı1ahme.
Von den im Jahre 1917 zur Salzerzeugung
verwendeten 33 Sudpfannen stehen heute allerdings
wur 18 im Gebrauche. Dafür wurde im: Vorjahre ein
zroßzügiger Ausbau der Vakuumanlage im Dr.
iobert Meyer-Werke in Ebensee in Angriff geı1ommen,
der im Laufe des nächsten Jahres vollendet
sein und sodann gestatten wird, nicht nur den
stets steigenden Bedarf an Feinsalz, das sich gegenüber
dem grobkörnigen Pfannensalz steigender Beiebtheit
erfreut, zu decken. sondern auch erforder-Hallsı-y
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