weist Kettenaufhängung auf, der Fahrdraht ist ein
Rillendraht von 65mm? Querschnitt und besteht aus
Cadmiumkupfer; aus dem gleichen Material besteht
las Tragseil mit einem Querschnitt von 70 mm®. Zur
Stromversorgung der Stadtbahn wurden 4 Untersta-
ijonen errichtet, in denen der vom städtischen Elek-
rizitätswerke gelieferte Drehstrom von 5000 Volt
mittels Transformatoren und Quecksilberdampfgleich-
ichtern in Gleichstrom von 750 Volt umgewandelt
wird. Die Tunnelstrecken sind mit einer elektrischen
Notbeleuchtung ausgestattet. Zur Sicherung des Zugs-
‚erkehres wurde eine selbsttätige elektrische
Stadtbahn mußte auf die Verwendbarkeit der
Wagen auf den Stadtbahn- und Straßenbahn-
;strec&ken, auf die Erzielung einer Fahrgeschwin-
Jigkeit von 40 km in der Stunde und auf die Er-
nöglichung eines raschen Ein- und Aussteigens
Rücksicht genommen werden. Die neuen Wagen sind
von Puffer zu Puffer gemessen I’Om lang, besitzen
ganz verglaste Plattformen mit Doppel-Schiebetüren
ın beiden Seiten und einen Fassungsraum von I00
Personen. Alle Wagen sind mit einer achtklotzigen
Tandbremse und für den Normalbetrieb mit der
;elbsttätigen vereinfachten Kunze-Knorr-Druc-
Niederrahmenautobus
Signalanlage nach neuestem, für Schnellbahnen
verwendetem Muster eingerichtet, die eine Zugsfolge
von 1!» Minuten auf der Gürtellinie und 3 Minuten
auf den übrigen Strecken ermöglicht. Die Weichen
und dazugehörigen Signale werden von 7 Stell-
werken aus elektrisch bedient, derart, daß
der Stellwerkswärter jederzeit aus einer Fahrschautafel
Aufschluß über die Verkehrslage im Stellwerksbe-
reiche erhält. Überall dort, wo durch Gleiseinmün-
dungen und Gleiskreuzungen eine besondere Gefahr
besteht, daß bei Überfahren der Haltsignale Zusam-
menstöße erfolgen, sind Fahrsperren angebracht,
die jeden das Haltsignal überfahrenden Zug selbst-
:ätig zum Stehen bringen.
Bei der Beschaffung des Wagenparkes für die
luftbremse ausgerüstet. In diesen Wagen befinden
sich 2 Notbremshandgriffe. Durch die sogenannte
Vielfachsteuerung der Triebwagen ist es mög-
ich, von einem Führerstande aus bis zu 3 Trieb-
wagen in einem Zuge zu bedienen, und auf diese
Weise ist also ein einziger Mann imstande. einen
Zug mit 9 Wagen zu führen.
Das Gewicht des Triebwagens beträgt 10.400 kg,
ienes eines Anhängewagens 9200 kg. Bis Ende 1027
sind 180 Trieb- und 270 Anhängewagen dieser Type
in Verkehr gestellt worden.
Das elektrifizierte Stadtbahnnetz von 26°5 km Be-
riebslänge wird von 5 Uhr bis 24 Uhr (12 Uhr
ıachts) betrieben. Die Zugsfolge beträgt im allgemeinen
Minuten. auf bestimmten Strecken zeitweise auch