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Die Verstaatlichung der Bergwerke.
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Konvertierungen der ausgegebenen Rentenpapiere nicht
zurückzuschrecken, wenn der Zinsfuß allgemein gesunken
ist. Es wird genau so sein, wie bei den Rentenpapie ren,
die auf verstaatlichte Eisenbahnen lauten. Auch hier er-
.scheint es in Erwartung des fallenden Zinsfußes verständig,
mit der Amortisation noch etwas zu warten; vielleicht werden
die Kapitalisten eine neue Zinsfußermäßigung nicht gar zu
übel vermerken. Daß die Kapitalien sich in das Ausland
begeben würden, also eine Kündigung der Papiere bei
weiter, sinkendem Zinsfüße bevorstände, ist nicht zu er
warten.
Also über die Tragweite der Einanzoperation brauchte
niemand sich Sorge zu machen. Abgesehen von dem niedrigen
Stande der Kurswerte liegt in der Verstaatlichung der Gruben
insofern, als sie auf den Zinsfuß drücken wird, eine
gute Gewähr einer für die Nationalkasse ungefährlichen
Transaktion. Wie groß die zum Ankauf nötige Summe
sein muß, entzieht sich genauer Schätzung. Während Herr
von Fürstenberg-Packisch glaubt, mit der Summe von 1125
Millionen Mark auskommen zu können, halten andere den
Betrag für viel zu gering. Unseres Erachtens kann
es auf die Höhe der erforderlichen Ankaufskapitalien gar
nicht ankommen. Wartet die Nation, bevor sie ihre Offerten
macht, bis eine allgemeine De route eingetreten ist, so wird
sie ein gutes Geschäft machen. Wir sagen Offerten, und
haben dabei den Weg gütlicher Vereinbarung im Auge,
wie er mit den Eigentümern der Bahnen seiner Zeit ein
geschlagen wurde, und hoffen, daß dieser Weg auch hier
zum Ziele führen kann. Freilich waren die privaten Eisen
bahnverwaltungen nicht so organisiert, als es jetzt die Gruben
besitzer sind. Vielleicht werden sie gütliche Anerbietungen
stolz abweisen. Nun, in diesem Fall wird man mit ihnen kein
langes Federlesen machen: Der Staatsgedanke drängt mit
Notwendigkeit dazu, die Bergwerke zu expropriieren.