Ģlbing — Elsaß-Lothringen.
in Briefen und Paketen 137,003,976 Mk.,
auf Postanweisungen 24,993,204 Mk.
Telegramme wurden versandt 47,515 für
53,608 Mk., empfangen 49,693. — Kre
ditwesen. Gesamtumsalz der Neichsbank-
stelle (iukl. Barineu, Schwelm n. Lennep)
4880: 775,6 Mill. Mk., davon Wcchsel-
^ŗkehr 350,5 Mill., Giroverkehr 418,6
Mlll.Mk. Andre Geldinstitute: Bergisch-
Marklsche Bank, Elberfelder Bankverein
(eingetragene Genossenschaft), Elberfel
der Gewerbebank; Feuer-, Hagel- itub Le-
, „ I |viin.yu| t. — Platzge-
b r a u ch e. Der Preis der Rohseide wird
Ni Gulden süddeutscher Währung für das
Pfund notiert, Steinkohle verkauft man
für den Waggon; vgl. Düsseldorf.
Elbing, Handels-und Hafenstadt im
prcust. Regierungsbezirk Danzig, an:
Ñleichiiamlgen, hier schiffbaren Fluß, 8 km
von der Mündung desselben in daöFrische
Lass, und an der Ostbahn; Station der
Produkte, Cement, Bierre.—Die Reede
rei der Stadt zählte 1874: 25 Schiffe, dar
unter 4 eiserne Dampfschiffe. Seewärts
wurden 1879 vcrsandt7280Ton. Getreide
uild Bichl, Holz, Eisenwaren re., nach Kö
nigsberg und den Haffstädtcn 3334 T.,
stromwarts 1270 T. Die Binnenschiffahrt
ist durch Eröffnung des E.-Oberländischen
Kanals (s. d.) sehr gefördert worden. Die
Güterverscndung per Bahn 1879 betrilg
348,499 Ctr., der Eiupfang 602,660 Ctr.
— Unter den Märkten ist der Fettvieh-
markt der bedeutendste; zwei jährliche
Geldmärkte zur Erleichterung des Ver
kehrs in Hypotheken werden 27. Juni bis
ö. Juli und 27. Dez. bis 5. Jan. abgehal
ten. — Kreditwesen. Die Reichsbank-
nelle hatte 1880 einen Gesamtumsatz
Von 75,2 Mill. Mk., davon Wcchselvcr-
Wr 46,7 Mill., Giroverkehr 22,5 Mill.
E. Kassenumsah der Elbiiiger Kredit-
W 14,891,621 Wf., ber
Wüwif 3,942,528 m, beä ßlbiiiger
-Bankvereins 1,550,146 Mk. — Platz
te br Lu che. Mau verkauft Getreide und
Spiritus wie Danzig, Ölsaaten für 36 kg,
175
vmdet Elbing mit dem Geserich - und
Drewenzsee, ist 195,8 km lang, 16 m breit
und für Schisse von 1 m Tiefgaiig fahr
bar. Auf vier schiefeil Ebeneil werden die
Kähne in 520 Ctr. schweren, auf Geleisen
gehenden Wagen hinaufgezogen. Bei
Kleppe Passierten 1878 zu Thal: 1146 be
ladene Frachtschiffe von 38,110 Ton., Flöße
¡5 lÄÄcn 250^f. räCUf,C
Elliregrnppe lspr. ellihss.), s. Poly
nesien.
Elsaß-Lothringen, unmittelbares
»deutsches Reichsland«, durch den Frie
densschluß zu Frankfurt a. Bi. 10. Mai
1871 von Frankreich dem Deutschen Reich
desiilltlv abgetreten; 14,508 qkm (263
ÕM-) mit (isso) 1,571,971 Einw. gegen
1875:1,531,804, darunter 34,581 Aus
länder (18,962 Franzosen). 1871 zählte
mein 1,549,738 Einw., davon 1,235,706
Katholiken, 270,251 Protestanten, 40,918
3 u ben. — Produktion. Von dem Ge
samtareal von 1,450,810 ha sind 50Proz
Äcker, Gärten, Weinberge, 14 Proz. Wiesen
it. Weiden, 3lPrvz. Wald,3Proz. Ödland
92,984, mit Kartoffeln 86,915, mit Gerste
55,590, mit Roggen 40,660 ha. Sehr an
sehnlich ist auch der Anbau von Hopfen
(4494 ha) und von Hanf (4046 Im). Mais
der Nußbaum u. die edle Kastanie gedcihcii
in manchen Gegenden. Kein Teil Deutsch
lands hat einen so ausgedehnten Weinbau ;
1879—80 waren 30,085 ha mit Wein be
pflanzt, wovon aber nur 246,843 (Durch
schnitt: 1,250,000) hl Wein gewonnen
wurden. — Bon den Waldung e n sind
133,811 ha Staatsforsten, 199,530 ha
Gemeinde- u. Jnstitutsforstcn, 17,966 ha
beiden gemeinsam. — Der Viehstand ist
mit Ausnahme der Pferde nicht bedeu
tend; 1873 zählte man 135,698 Pferde,
418,484Rinder, 191,142 Schafe, 266,505
Schweine. Im Kanton Münster werden
jährlich 500,0« )0 kg » Münstcrkäse«erzcugt
Fischzucht wird in großartigem Maßstab ui
Humngen betrieben; 1871 — 77 wurden