Und nicht nur in Kommissionen hinter verschlossenen Türen,
sondern in der breitesten Öffentlichkeit, also in allgemein zugänglichen
Fachzeitschriften müssen die Grundsätze wie die praktischen
Rechnungs- und Schätzungsverfahren, die Personalien wie die
nationalen Tendenzen, die Resultate wie ihre handelspolitischen
Auswertungen offen diskutiert und von den verschiedenen Standpunkten
und Anschauungen aus immer wieder beleuchtet und verglichen
werden, bis sich aus Rede und Gegenrede schließlich ein
zwar auch nur vorläufiges und immer wieder zu ergänzendes, aber
doch verhältnismäßig zutreffendes Bild von der tatsächlichen
Grundlage des weltwirtschaftlichen Stoff- und Kraftbedarfs wie
seiner nationalen und internationalen Deckungsmöglichkeiten
durch Bergbau und bergbauähnliche Betriebe ergibt.
2. Forschläge
Noch vieles ließe sich über methodische Einzelheiten sagen, doch
fasse ich vorläufig alles in einigen Vorschlägen zusammen, die
zunächst die internationalen Geologenkongresse beschäftigen
möchten.
Sieergriffen 1910 und 1913 die Initiative, und sie müssen diese
Arbeiten intensiv fortsetzen, wenn nicht andere, mehr politisch,
also weniger naturwissenschaftlich und objektiv eingestellte Organisationen
sich dieser Weltfragen bemächtigen sollen.
Diese Vorschläge, kurz formuliert, lauten:
Einsetzung einer ständigen Kommission für geologischwirtschaftliche
Vorratsschätzungen der nutzbaren Mineralien der Erde
mit dem Auftrage:
ı. Alle bisherigen ernsthaften Schätzungen zu sammeln, kritisch
zu ordnen und die wirtschaftlich zusammengehörigen zu
kombinieren.
2. Die Bauwürdigkeitsgrade schärfer abzugrenzen und die Verständigung
über gewisse Rechnungsnormen und Urteilsformeln
auf Grund der oben dargelegten methodischen Grundsätze herbeizuführen.
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