kraftwirtschaftlichen, verkehrswirtschaftlichen und chemischen
Industrien,
h) für Einordnung der Bergwirtschaft in die Gesamtwirtschaft
in organisatorischer und politischer Beziehung,
i) für eine angemessene Stellung und Ausstattung der Berg-
wirtschaftslehre und -forschung im Studienplan der Hochschulen.
IV.
Nur von dieser Bedürfniserforschung aus, die letzten Endes mit
den Bevölkerungsfragen zusammenhängt, und in Verbindung mit
einer Auswertung (und Ergänzung!) der Ergebnisse der neueren
Konjunkturforschung können wir für die Bauwürdigkeit der
Lagerstätten zu Maßstäben kommen, welche an die bisher be-
kannten Vorräte nutzbarer Mineralien anzulegen sind.
Diese Bauwürdigkeitsmaßstäbe oder Bewertungsformeln für
noch in der Erde ruhende, relativ greifbare, aber nicht nach-
wachsende anorganische Rohstoffe enthalten das Kernproblem für
die wissenschaftliche Bergwirtschaft, — ähnlich wie die sogen.
Bonitierung oder Bodenklassifikation das der Landwirtschaft bildet,
Erst aus der Dringlichkeit eines Bedürfnisses entstehen die-
jenigen Marktpreise, welche dem Kapital den Anreiz zur Investie-
rung, dadurch der Technik die Mittel zu immer größeren Anlagen
und endlich den Wanderungen und Siedlungen der Menschen
Ziel und Standort geben. Also nicht vom geologischen Objekt aus,
von der Lagerstätte her, ist jenes Problem der Bauwürdigkeits-
schätzung der Lösung näher zu bringen, sondern vom Subjekt
her, vom wirtschaftenden Menschen und seinen technischen, poli-
tischen und kulturellen Bedürfnissen.
Damit wird die Bergwirtschaftsforschung in die weitere Sphäre
der Kulturforschung überhaupt gehoben und verdient deshalb das
erhöhte Interesse der Allgemeinheit.
Und welches wären die nächsten Schritte in dieser Richtung
innerhalb der Völkerbundsorganisation !