stehen, legt das Komitee für in- und ausländische Bergwergspolitik
der Gesellschaft für Berg- und Hüttenwesen von Amerika eine Aufstellung
von grundsätzlichen Erwägungen vor, welche, wie es
glaubt, grundlegend sein sollten für die Abfassung von Gesetzen
und Vereinbarungen, die sich auf natürliche Bodenschätze beziehen.
i. Internationaler Mineralrohstoffaustausch ist die notwendige Konsequenz
seiner geographischen Verteilung
Bodenschätze sind abnehmende Aktiven, geographisch von der
Natur festgelegt, und die Änderung ihrer geographischen Verteilung
steht nicht in unserer Macht. Einige Arten von Mineralrohstoffen
sind so allgemein verbreitet, daß fast alle Länder ausreichende Vorräte
innerhalb ihrer Grenzen oder in ihrer Nähe haben. Andere
Mineralrohstoffe sind so verteilt, daß einige Teile der Welt Überfuß,
andere Mangel haben. Kein Land ist ganz und gar unabhängig
hinsichtlich der Vorräte oder Märkte für alle mineralischen
Rohstoffe, In jedem Land gibt es gewisse mineralische Rohstoffe im
Überfluß für die Ausfuhr verfügbar, während andere fehlen und
eingeführt werden müssen, als Rohstoffe oder als Fertigwaren, Ein
internationaler Austausch läßt sich nicht vermeiden, wenn alle
Teile der Welt mit den benötigten Grundstoffen beliefert werden
sollen.
Die allgemeine Natur und Lage der Kanäle für den internationalen
Mineralaustausch ist nicht Sache der Mutmaßung, sondern
bereits für eine vernünftige, endgültige Darstellung geeignet.
2. Internationaler Austausch gewisser Mineralrohstoffe darf nicht durch staatliche
Verfügung ausgeschlossen werden
Der notwendige internationale Austausch von Mineralrohstoffen
kann unterstützt oder verhindert werden durch Exportvergütungen,
Vorzugszölle, Zollschranken und Ausfuhrverbote. Diese Maß-168