nehmen. Dabei müssen systematischere Berichte an die Hei-
matstelle gegeben werden und seitens der Heimatstelle mehr Auf-
merksamkeit auf die Auslegung und Abgleichung dieser Berichte
gelegt werden, um feststellen zu können, welche unserer aus-
ländischen Lagerstättenbeteiligungen wichtig sind für unsere na-
tionale Wohlfahrt, um weiterhin die Stärke und praktische An-
wendung der Berggesetze dieser Länder zu ermitteln und um
amerikanische Gesellschaften in ihrer diesbezüglichen Betätigung
zu beraten und zu schützen. Diese Unterrichtung muß allen Bür-
gern zuteil werden, soweit sie an der Aufschließung von Lager-
stätten interessiert sind.
Kurz, sinnvolle Ordnung und Beobachtung der Frage fremder
Minerallagerstätten durch qualifizierte und verantwortliche Be-
amte der Heimatregierung halten wir für unser eigenes Interesse,
da gleichzeitig dadurch mancher unnötige internationale Zwist
behoben werden kann. Andere Staaten zeigen bereits bemerkens-
werte Ansätze dieser Art von Verwaltung.
Bei internationalen Verhandlungen, und diese sind häufig auf
dem Gebiete der Minerallagerstätten, möchten wir es ferner für
wünschenswert halten, die internationalen Forschungskomitees
nutzbar zu machen, um die tatsächliche Grundlage als Basis für
internationale Verhandlungen zu ermitteln. Zum Beispiel sind
einige der kürzlich stattgehabten diplomatischen Besprechungen
bezüglich der Ausbeutung von Öl in fremden Ländern unnötig
kompliziert worden durch verschiedene Ansichten über grund-
legende Tatsachen der geologischen Verbreitung. Diese hätten
leicht durch eine internationale Konferenz von sach kundigen Fach-
männern beseitigt werden können. Die Übersichten über die Welt-
lagerstätten der Kohle und des Kisens, die von den internatio-
nalen Geologenkongressen unabhängig von ihren Regierungen
gemacht worden sind, haben eine brauchbare Unterlage ge-
bracht und sind ausgezeichnete Beispiele dafür, was bei uninter-
essierter wissenschaftlicher Forschung erreicht werden kann.
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