Full text: Bergwirtschaftliche Arbeitsgemeinschaft

stelle in der Fachpresse veröffentlicht und mit einer gewissen 
Einspruchsfrist der allgemeinen öffentlichen Kritik unterworfen. 
5. Einwände und andere Vorschläge werden im Arbeitsaus- 
schuß weiter behandelt, und zwar unter Hinzuziehung der- 
jenigen Körperschaften, Unternehmungen oder Einzelpersonen, 
die wichtige Einwände gemacht haben oder Verbesserungen 
vorschlugen und im Facharbeitsausschuß noch nicht vertreten 
sind. 
6. Die Bewertungsformel oder Rechnungsmethode wird, falls 
erforderlich, als zweiter Entwurf abermals veröffentlicht. 
7. Erst nach Verarbeitung weiterer Einwände wird die Formel 
oder Methode an den Bewertungsausschuß geleitet und hier für 
die endgültige Drucklegung redigiert. 
8. Als vorläufige Bewertungsformel für eine Übergangszeit 
oder als Versuchsformel, um Erfahrungen zu sammeln, werden 
(entsprechend der Vornorm) „Vorformeln“ herausgegeben. 
Die Deutsche Normung unterscheidet Arbeitsausschüsse für 
Fachnormen undsolche für allgemeine Normen ; ähnlich möchten 
wir von Mineralbewertungen mit Unterabteilungen nach 
Formen des Vorkommens (Lager, Flöze, Gänge, Stöcke usw.) 
bzw. nach diese bedingende genetischen Unterschieden und von 
allgemeinen Bewertungen sprechen. Letztere wären etwa 
weiter zu unterscheiden nach Selbstkostenfaktoren (wie Löhne, 
Material, Generalkosten usw.), Verkehrsanschlüssen, Markt- 
bewegungen, Bedürfnisschwankungen, Ersatzmöglichkeiten und 
dergleichen. 
Während für die Mineralbewertungen im wesentlichen Geo- 
logen, Berg- und Hüttenleute, Spezialhändler und -konsumenten 
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