Verständigungsmöglichkeiten zu dienen und dient dann
erst der Verständigung selber. Hiermit ist also anzufangen,
um dann dem schwierigen Bewertungsproblem allmählich näherzukommen.
Auf allen diesen Gebieten ist Ja auch schon viel gearbeitet,
genormt und vereinheitlicht worden, Es handelt sich
jetzt nur darum, für die Bergwirtschaft alles dies zusammenzutragen,
ihren besonderen Aufgaben anzupassen und das Fehlende
zu ergänzen bzw. schon vorhandene Vereinheitlichungen mit
Rücksicht auf das Bewertungsproblem besonders einzustellen.
Grade weil die dabei auftauchenden Fragen so vielseitig sind, ist
ihnen nur durch eine vielseitige, aber unabhängige, d.h. nicht
irgendwie gebundene Gemeinschaftsarbeit beizukommen.
d) Die Vereinheitlichung der Methoden
Für die Begriffe ist nicht das Wort maßgebend, das je nach
persönlicher Einstellung zum vorliegenden praktischen Fall verschieden
gewählt werden kann, sondern die Stellung des Begriffs
innerhalb des Systems der Wirtschaftslehre, worüber erst im
theoretischen Teil ausführlicher gesprochen werden kann.
Anders liegt es für die konkreten Dinge, die ja nicht abstrakte
Begriffe sind, sondern irgendwie bezeichnete, getaufte, also benamste
Realitäten. Diese Wortbezeichnungen sind nicht logische
Wortbilder, sondern zufällige, auf unbewußtem Herkommen
oder bewußtem Übereinkommen beruhende Benennungen
und bilden die sogenannte Nomenklatur. Diese ist für die Praxis
ebenso wichtig wie die Terminologie für die Theorie, aber, wie
gesagt, ganz anderen Ursprungs.
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