noch Wanstschinwei taten das auch nur mit einem Wort, Mehr noch,
derselbe Wangtschinwei erwähnte nicht nur nicht auf dem 4. Gewerk-
schaftskongreß die Verhandlungen zwischen Tschangkaischek und
Fengjuhsiang, er hatte ebenfalls Hunan und die konterrevolutionären
aktiven Maßnahmen Tschupeitaks „vergessen‘‘. Wangtschinwei stimmte
seine Leier auf das Lied von den hohen Materien, er fürchtete sich
vor der sündigen Erde. Das war die Taktik der linken Kuomintang,
Die Mitglieder des Politbüros hatten, wie gesagt, die Rollen verteilt:
die einen veranstalteten geheime Verschwörungen gegen die Arbeiter
und Bauern, die anderen deckten ihr Tun mit revolutionären Phrasen.
Da war es wirklich nicht verwunderlich, daß mein Auftreten auf dem
4, Gewerkschaftskongreß das Zentralkomitee der Kuomintang und die
nationale Regierung äußerst erbitterte. In meiner Rede stellte ich
nicht nur die Frage der an der Konterrevolution unmittelbar Schuldigen
auf Biegen und Brechen, ich nannte nicht nur Sukeisiang, Tschupeitak
und die anderen, sondern stellte auch die Frage der Helfershelfer und
Hehler der konterrevolutionären Banditen, Meine (in der „Prawda“
veröffentlichte) Rede wurde als „taktlos“ und „unhöflich‘ qualifiziert.
Doch niemand nahm sich die Mühe, nachzuweisen, daß sie un
richtig war.
Man könnte noch Dutzende Beispiele der konterrevolutionären
Tätigkeit des Politbüros der Kuomintang in Wuhan und der nationalen
Regierung anführen. Die bisherigen genügen jedoch, um aufzuzeigen,
wie die Kuomintang in Wuhan gegen die Konterrevolution „kämpfte‘
WIE DER GENERAL TANGTSCHENTSI
DEN HUANER „ZWISCHENFALL“ BEILEGTE
Als die Reise des Generals Tsaolan ergebnislos verlaufen war.
wurde Tangtschentsi mit der Lösung der Hunaner Frage beauftragt.
Dieser General -— selbst Großgrundbesitzer — der am Tage zumindest
99 mal die Weltrevolution im Munde führte, begab sich nach Hunan,
nachdem mit Fengjuhsiang bereits eine Einigung erzielt war und man
offener sprechen konnte.
Der Vertrauensmann des ZK der Kuomintang war in seinen
Schlußfolgerungen und Vorschlägen sehr offenherzig, obwohl auch ihm
bekannt gewesen sein dürfte, daß es immer nützlich ist, die Fratze der
Konterrevolution mit revolutionären Phrasen zu verschleiern. Von
seiner Inspektionsreise sandte der General Tangtschentsi an die
Wuhaner Regierung zwei Telegramme, Im ersten Telegramm hieß es:
„Die letzten Ereignisse haben deutlich gezeigt, daß die Schwierig-
keiten auf dem Wege der Arbeiter- und Bauernbewegung auf zwei Ur-
sachen zurückzuführen sind: 1. Mangel an guten Führern, 2. Unvoll-
kommenheit der Arbeiter- und Bauernorganisationen. Zwischen den
beiden Ursachen besteht eine enge Verbindung, die auf den ersten Blick
belanglos erscheinen mag, Die unzulängliche Organisierung der Arbeiter
und Bauern hängt aber teilweise vom Mangel an Führern ab, Unter
solchen Umständen ist die Reorganisierung notwendig. Das Prinzip der
Kuomintang ist die Kontrolle der Partei über das Land, Auch die natio-