PRAKTISCHE BEISPIELE FÜR PREISAUSSCHREIBEN UND WETTBEWERBE 325
zumal wenn man sich dabei auf lokale Besonderheiten stützt.
So mancher Kurort hat irgend etwas, ich meine der Ver-
besserung Bedürftiges, womit er die Phantasie zu einem Wett-
bewerb reizen könnte.
Das Gebiet der interlokalen Wettbewerbe ist erheblich größer.
Es steht auch den einzelnen Gaststätten zur gefälligen Bedie-
nung offen, während der örtliche Wettbewerb ihnen kaum eine
aussichtsvolle Möglichkeit bietet.
Was kann man nicht alles zum Gegenstand eines Wettbe-
werbes machen! Einige Möglichkeiten will ich aufzählen,
Mache aber durchaus keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Das
Leben selbst, die ewig wechselnde Mode, werden da noch
Manche gute Gelegenheit liefern. an die man heute nicht denkt.
Es lassen sich interessante und viele Teilnehmer anlockende
Wettbewerbe veranstalten
zur Erlangung eines künstlerischen Plakates;
eines wirkungsvollen Prospektes;
einer künstlerischen Kofferetikette;
eines fesselnden Reklame-Aufsatzes;
eines formschönen Lobgedichts auf einen
Kurort oder eine Stadt oder Gegend;
einer sang- und spielbaren Vertonung dieses
Preisliedes.
Ich erinnere an das vielgesungene und gespielte Lied „Sei ge-
8rüßt du mein schönes Sorrent‘, gedichtet von Paul Heyse,
vertont von Ludwig Waldmann. Als Gegenstück dazu erwähne
ICh das schöne deutsche Lied „An der Weser“, gedichtet von
Franz Dingelstedt und vertont von Gustav Pressel. —
Zur Erlangung von historisch interessanten Daten über den
Ort, die in Werbeschriften verwendet werden
können;
von Lichtbildern;
von neuen Ideen für die Rundfunkreklame;
von neuen Ideen für die Lichtbilderreklame;
von wirkungsvollen Entwürfen für Klischee-
Anzeigen (für Kollektivreklame und für
Einzelreklame);