350
DAS HOTEL- UND GASTGEWERBE
spondieren mit einem extra für diese Zwecke gezeichneten
Plan, Ich gebe ihn, der im Original fünffarbig gehalten ist, im
Schwarzdruck hier wieder. Er ist so deutlich und übersichtlich,
daß eine ausführliche Erläuterung überflüssig erscheint. Nur
über die Farben, die die einzelnen Touren scharf markieren
ınd voneinander trennen, seien ein paar Worte gesagt.
Tour 1 ist in Rot gehalten, sie führt aus dem Herzen des
langgestreckten Ortes hinauf zur Schatzalp und von dort weiter
zum Strelapaß. Tour 2 beginnt unterhalb von Davos-Platz,
leuchtet in hellem Blau und hat das Körbshorn zum Ziel.
Tour 3 führt hinauf zum Nüllisgrat und ist wiederum in Rot
gehalten. Tour 4 ist kombiniert zu einer kürzeren, 4 A auf der
Skizze genannt und gelb markiert, nach dem bekannten Sanatorium
Clavadel führend, während ihre Verlängerung blaue
Farbe trägt, 4B heißt und das Sertig Dörfli mit Davos vermittels
der Schneeschuhe verbindet. Tour 5, gelb getönt, leitet
aus dem Herzen von Davos hinauf zur Weißfluh, von wo die
Möglichkeit des Abstieges zur Parsennhütte (gelb punktierte
Linie auf der Karte) sowie der Kombination mit den Touren 6,
7 und 11 gegeben ist. Tour 6 ist grün markiert, führt von
Davos-Dorf zum Maierhoftäli und kann von dort zur Weißfluh
(gelb punktierte Linie) ausgedehnt werden. Tour 7, blau markiert,
kann von der Eisenbahnstation Laret aus angetreten
werden und ermöglicht mehrere Kombinationen. Touren 8 und
9, gelb markiert, führen nach Klosters und von dort hinein in
die Hochgebirgswelt. Tour 10 ist blau getönt und beginnt an
der Bahnstation Serneus. Tour 11, rot, und Tour 12, grün,
haben die Bahnstation Küblis zum Ausgangspunkt und ermöglichen
dem geübten Fahrer verschiedene Kombinationen, zum
Beispiel auch die Rückkehr nach Davos auf den Touren 5
und 6.
Von besonderem Interesse ist, daß diese zwölf Skitouren sehr
reich mit Rettungsschlitten ausgestattet sind. Ihre Stationen
sind in der Tourenskizze durch ein schwarzes Kreuz markiert.
Bei den Rettungsschlitten findet man auch Verbandskästen.
Nach großen Schneefällen werden die farbigen Pflöcke und
Fähnchen selbstverständlich erneuert. Stellen, wo Lawinengefahr
droht, sind durch ein Warnungszeichen kenntlich
gemacht, natürlich auch auf der Tourenkarte. Aus den Zahlen
bei den Zielpunkten erfährt der Sportler die Höhenlage. Die
Tourenskizze ist in Form einer kleinen, handlichen Broschüre