Full text: Das Hotel- und Gastgewerbe

DIE WERBEAKTION „DER AUFMERKSAME EHEMANN“ 577 
sorten je ein Exemplar für mein Archiv zu übersenden. Meine 
zenaue Adresse ist jederzeit beim Verlag dieses Werkes, sowie 
bei der Redaktion des HOTELS in Köln a. Rh., Am Hof 41—45 
oder der „Deutschen Hotel-Nachrichten‘“ in Hamburg, Alter 
Steinweg 23—25, zu erfahren. 
LOB DES AUFMERKSAMEN EHEMANNS 
Zu singen nach der feuchtfröhlichen Melodie: 
„Im Schwarzen Walfisch zu Askalon...“ 
Ich lobe mir den Ehemann, 
Der, aufmerksam und schlau, 
Nicht Sonntags in die Küche bannt 
Die liebe kleine Frau. 
Ich lobe mir den Ehemann, 
Der seinen Sonntag ehrt, 
Und den sozialen Ruhetag 
Auch seiner Frau beschert. 
{ch lobe mir den Ehemann, 
Der auf sein „Recht“ nicht pocht. 
Der nicht verlangt, daß seine Frau 
Am Sonn- und Festtag kocht. 
Ich lobe mir den Ehemann, 
Der Lebenskunst versteht, 
Und deshalb Sonntags mit der Frau 
Nur auswärts speisen geht. 
Gaststätten gibt es überall, 
Wo man vortrefflich speist. 
Die man als preiswert weit und breit 
Ind als behaglich Dpreist, 
Dort sitzt sich’s Sonntags wundernett 
Beim Mahl und guten Wein. 
Dort kehrt nur Lust als guter Gast 
Und niemals Hader ein. 
Dort wird der Tag zum Sonnentag, 
Den uns der Herr beschert. 
Versuch’s und halte Sonntags fern 
Die Frau vom Küchenherd! 
Gönn’ einen Ruhetag der Frau, 
Und eines ist gewiß: 
Die Ehe wird euch beiden dann 
Zum irdischen Paradies!
	        
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