Full text: Das Hotel- und Gastgewerbe

DAS HOTEL- UND GASTGEWERBE 
103. VERSAND DER WERBESCHRIFTEN 
Eine der schwierigsten Fragen ist für den Laien, der noch 
keine Reklameerfahrung hat, die richtige Verwendung und 
Versendung der Werbeschriften. Es genügt nicht, schöne, 
wirkungsvolle Faltprospekte, Werbebroschüren, Zirkulare, 
Werbebriefe, Empfehlungskarten usw. zu entwerfen und 
drucken zu lassen, sie müssen auch richtig verwendet werden. 
Einige Winke sind daher am Platze. 
In erster Linie kommen die befreundeten Hotels in Betracht, 
mit denen man in engeren Beziehungen, wohl gar im Gäste- 
austausch steht. Ihnen muß man natürlich ein genügendes 
Quantum der neuen Werbeschriften zustellen, und man muß 
sie um freundliche Verteilung bitten. Damit ist es aber noch 
nicht getan. Eine regelmäßige Kontrolle ist notwendig. Aus 
diesem Grunde empfiehlt sich Anlegung einer Kartothek, die 
gewissenhaft geführt werden muß, und die es ermöglicht, 
über die versendeten Werbeschriften eine gewisse Kontrolle zu 
führen. Diese Kontrolle soll Aufschluß darüber geben, wann 
die Werbeschriften zum Versand kamen und wann ungefähr 
ein neuer Vorrat geliefert werden könnte. Die Kontrolle muß 
auch den Verbleib des Materials im Auge behalten, das heißt: 
gelegentliche Rückfragen sind ratsam, um festzustellen, ob das 
Werbematerial verbraucht und also neuer Nachschub erforder- 
lich ist, und um gleichzeitig das befreundete Hotel, beziehungs- 
weise den Empfänger des Werbematerials wieder an sich und 
sein Haus oder seinen Ort zu erinnern. Derartige Rückfragen 
sind selbstverständlich von Zeit zu Zeit überall da am Platze, 
wohin Werbematerial gesandt wurde. Also an die befreundeten 
Hotels, an Reisebureaus, an Fremdenverkehrsbureaus, an 
Schiffahrtsgesellschaften, an Konsulate usw. Die nötigen 
Kartothek-Karten legt man deshalb zweckmäßig gleich so an, 
daß sie für alle diese Interessenten verwendet werden können,
	        
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