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werk bis an die Gichtbrücke herangeführt. Dort übernehmen
die Gichter die Beförderung der „Hunde“ zur Gichtschüssel
der beiden jeweils in Gang befindlichen Hochöfen,
kippen die Erze ein und schieben die Wagen zur Seilbahn
zurück. Der Koks und die Zuschläge werden in den auf
der Sohle des Hochofens befindlichen Lagern „von Hand
aus“ verladen und in kleinen Wagen durch Steilaufzüge
zur Gichtbrücke heraufgerissen, wo sie auf gleichem Wege
wie die Erze zur „Begichtung“ gelangen.
Der Abstich nimmt folgenden Verlauf: Nach Aufbrennen
des Stichloches wird ein Teil des füssigen Roheisens
in große Pfannen abgelassen und sofort zur weiteren
Verarbeitung in die Gießerei transportiert, während der
andere Teil in die Formen fließt; nach KErstarrung werden
die zusammenhängenden „Masseln“ durch einen Laufkran
zu einem Schlagwerkskran gehoben, der sie zu Stücken
zertrümmert, wie sie zur Aufstapelung oder sofortigen
Verladung in Waggons geeignet sind: Die ausfließende
Schlacke wird sofort „granuliert“ und dann von den
Schlackenfahrern in kleinen Wagen, wiederum von Hand
aus, z. T. zum Schlackenberg, z. T. zum Zementwerk geschafft.
Unter diesen örtlichen Besonderheiten vollzieht
sich der Kreislauf der Arbeitsvorgänge in dem untersuchten
Hochofenbetrieb.
Erster Teil.
Das Problem der effektiven Arbeitszeit.
S$ 5. Die Zeitstudien der Betriebsleitung.
Um über die Inanspruchnahme der Arbeiter
am Hochofen, d.h. über die effektive Arbeitszeit, ein
klares Bild zu bekommen, hatte die Betriebsleitüng Zeitstudien
durchführen lassen, die sich auf die zwei besonders