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bezahlen. Man muß hier verstehen, daß das „Belieben“ der ein-
zelnen Individuen und daher der ganzen Marktwirtschaft, ihre
Nachfrage nach einem bestimmten Produkte zu vermehren, in die
engsten Grenzen, die ihrer Kaufkraft, ihres „Istbudgets“, ein-
geschlossen ist, aus dem außer diesen, auch bei einem höheren
Preise noch nachgefragten, noch sehr viele andere Güter und
Dienste beschafft werden müssen, um das „Sollbudget“ zu decken.
Das alles waren Dinge, die sich für einen Kopf wie Ricardo
von selbst verstanden.
Nach dieser notwendigen Abschweifung kehren wir zu un-
serem Gegenstande zurück:
Es ist also der Profit aus dem statischen Preise der beliebig
reproduzierbaren Güter abzuleiten und nicht etwa aus einem Monopol-
preise weder der Kapitalgüter, d. h. der zur Fertigstellung von
Verwendungsgütern erforderlichen Werkzeuge, Roh- und Hilfs-
stoffe, noch der fertigen Verwendungsgüter selbst.
Denn beide sind „beliebig reproduzierbar“, können also in der
Statik keine Monopolgewinne über den statischen Konkurrenzpreis
hinaus abwerfen. Außerdem ist ein uns gegebenes Datum der
kapitalistischen Gesellschaft, daß alle Kapitalisten, die beliebig
reproduzierbare Güter erzeugen, einen ihrem Kapital entsprechenden
Profit einstreichen, diejenigen aber, die außerdem ein Verkaufs-
monopol besitzen, über diesen sozusagen „normalen“ Profit hinaus
noch den Surplusgewinn eines Monopoleinkommens. Nur der
normale „Profit“ aber ist Problem: der Surplusgewinn des Monopols
läßt sich auf das Einfachste verstehen.!)
Suchen wir also die Formel für den statischen Preis der be-
liebig reproduzierbaren Güter. Da der Zuschlag von +m hier
fortfällt, ergibt sich zunächst ihre Wertformel in folgender Gestalt:
sie läßt sich aber noch viel mehr vereinfachen: wir können auch
den Zu- bzw. Abschlag g eliminieren. Und zwar, weil die
höhere oder geringere Qualifikation ohne Einfluß
auf den Preis der beliebig produzierbaren Güter ist.
1) Ich habe trotzdem ein übriges getan und gezeigt, daß der Zu- resp. Ab-
schlag für Monopolgewinne, resp. -tribute zwar nicht mit absoluter, wohl aber mit
genügender Genauigkeit berechnet werden kann. Dieser Gegenstand interessiert uns
hier nicht.