Full text : Meer und Weltwirtschaft

britannien mit ungefähr 200 Millionen M. auf. Die nächstwichtigen Fischerei
länder waren Kanada, Norwegen, Rußland, Frankreich, Holland, Deutschland
 (etwa für 50 Millionen M.), Spanien und Portugal, Italien und Japan
(dieses Land für reichlich 120 Millionen M.). Die mitgeteilten Zahlen wären nach
dem heutigen Geldwerte reichlich zu verdoppeln.

Einige Länder haben ihren
Fischfang wesentlich zu erhöhen
 verstanden, im Jahre
1920 hatte die Ausbeute an
Seefischen in CGroßbritannien
 und Irland einen Gesamtwert
 von 581 Mill. M.,
m Norwegen von 90, in
Frankreich von 200, in Holland
 von 59 Mill. M.
Die Fischmenge des
gesamten Fischfanges
 der Erde hatte man
vor dem Kriege mit rund
vier Millionen Tonnen
 annähernd richtig ermittelt
 (vgl. Abbildung 8).
Davon lieferten in 1000
Tonnen die Vereinigten
Staaten 920 (23%), Groß-Sritannien
 880 (22%), Kanada
 520 (13%), Norwegen
etwa ebensoviel, Rußland
240 (6%), Frankreich 160
(4%), Holland 120 (3%),
Deutschland 100 (2% %),
Spanien und Portugal etwa
ebensoviel, Italien 60 (114%) und Japan 420 (101/,%).
Im Jahre 1920 betrug die Gesamtmenge der gelandeten Seefische in Großbritannien
 und Irland in 1000 Tonnen 1096, in Norwegen 561, in Frankreich
197, in den Niederlanden 143 und in Deutschland 194.
Durch den Fischfang erhalten viele Menschen Brot und Nahrung. Eigentliche
 Fischer zählen die Kulturstaaten zusammen rund eine halbe Million: aber

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