1925
Das Ergebnis der Untersuchungen von Dr. Friedli, das für den vorliegenden
Fall von Wichtigkeit ist, bildet die voraussichtlich zu erwartende starke Um-
schichtung der Bevölkerung nach Altersklassen. Das Verhältnis der über 65
Jahre alten Personen zu den Personen des Alters 20 bis 64 wird voraussichtlich
stark zunehmen. In welchem Masse, das erhellt aus der folgenden Tabelle.
Auf je 10,000 Personen vom Alter 20—64 (Prämienzahler) entfallen
Rentner von 65 und mehr Jahren:
Jahresende
1920 .
1930
1940
1950
1960
1970
1980 .
1990
2000
bei den Männern bei den Frauen
35 1134
1039 1218
1204 1361
1332 1518
1858 1633
1582 1902
1628 1918
1581 1828
1560 1796
Ist die Rentenlast für die 65- und mehr-jährigen von den gleichzeitig
Lebenden des Alters 20—64 zu tragen, so ist demgemäss mit einer stark
zunehmenden Belastung zu rechnen. Dr. Friedli hat das Ergebnis seiner Unter-
suchung dadurch gestützt, dass er zwei Grenzlagen untersucht hat, innerhalb
welchen seine Annahme eine Mittellage einnimmt. Die obere Grenze fusst auf
der Annahme, die Bevölkerungszahl wachse künftig in geometrischer Progres-
sion Jährlich um 1% ihres Bestandes. Die untere Grenzlage geht davon aus.
die Bevölkerung bleibe vom Jahre 1920 hinweg unverändert gleich gross.
Für die Männer ergibt sich dann folgendes:
Auf 100 Personen des Alters 20—64 entfallen solche vom
Alter 65 und mehr Jahren (Rentner)
Kalenderjahr
31. Dezemher
1920
1930
1940
1950
1960
1970
1980
1990
2000
Konstanz der
Bevölkerung von
20 und mehr
Altersijahren
9,35
Ll,g3
14,5
17,25
18,95
16,62
14,91
14,77
16,19
Mittellage nach
der Annahme von
Dr. Friednli
9,35
-O,39
9a
13a
13,58
15,32
16,28
15,81
15,00
Die Bevölkerung
nimmt Jährlich
um 1%, zu
9,35
10,59
195
12,25
11,45
11,39
Uızs
11,47
11,07