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Bemerkenswert ist, dass auch für die Grenzlagen der Wachstumverände-
rung die Verhältniszahlen mit den Jahren wachsen. Würde man die Grenze
noch weiter hinausrücken, so käme man vom Stand der erwartungsmässigen
Veränderungen zu weit ab, als dass man darauf abstellen dürfte.
In diesem Zusammenhang mag noch darauf hingewiesen werden, dass für
die Mittellage, also für die Annahmen von Dr. Friedli, nicht nur die Verhältnis-
zahlen steigen, sondern auch die absoluten Zahlen der Personen des Alters
65 und mehr Jahre (Rentner).
Darüber gibt die folgende Tabelle Auskunft:
Kalenderjahr | Zahl der 65 und mehr Jahre alten
31. Dezember
1920 ..
1930.
1940.
1950.
1960.
1970 .
1980.
1990.
2000.
97,100
120,085
146,770
167,011
173,578
200,574
206,805
202,088
199,917
129,862
155,588
183,807
209,728
228,768
263,675
267,058
257,058
953 9389
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Ausser den Untersuchungen von Dr. Friedli liegt eine wertvolle Arbeit
des Eidgenössischen Statistischen Bureaus über die voraussichtliche Bevöl-
kerungsbewegung in den Jahren 1920—1945 vor. Sie geht von der wirklichen
Zahl der Geburten in den Jahren 1901—1925 und der Volkszählung von 1920
aus. Mit der Sterbetafel aus den Erfahrungen der Jahre 1920 und 1921 lässt
sich, wenn man von den Wanderungen absieht, für jedes Kalenderjahr des
Bereichs 1920—1945 die Zahl der Personen der Altersklasse 20—64 einerseits
(Prämienzahler) und der 65 und mehr Jahre alten Personen (Rentner) ander-
seits ermitteln. Das Eidgenössische Statistische Bureau hat diese Berechnung
durchgeführt. Ihr Ergebnis ist mit den Zahlen, die Dr. Friedli ermittelt hat,
in der folgenden Tabelle zusammengestellt :