fullscreen : Die Social-Demokratie

LtheiSmuS

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"wenn  Latan  das  Sinnbild  des  Geistes  der  Empörung
„der  Menschheit  gegen  die  Götter,  die  Priester,  die  Ztomge,
»gegen  alle  Vertreter  der  Autorität  und  alle  Vereinigung
„des  Rechts.  Ja  wären  unsere  Ideen  nicht  stark  genug,
„um  durch  sich  selbst  zu  leben;  wären  diese  Ideen  nicht  die
„Verneinung  jeder  Incarnation  in  eine  Mythe  oder  in  einen
„Menschen,  die  Zerstörung  alles  göttlichen  und  menschlichen
„Monarchenthums,  dann  wäre  es  Satan,  dem  wir  Altäre
„errichteten,  dann  wäre  es  Satan,  an  den  wir  unsere  Jor-„derungen
  stellten,  dann  wäre  es  Satan,  den  wir  zum
„Träger  unserer  Verwünschungen  an  Gott  machten,  dann
„wäre  Satan  unser  Gott.  Aber  wir  wollen  eben  so  wenig
„den  Cäsar  der  Unterwelt,  als  den  Cäsar  des  Himmels."
Hier  paart  sich  die  Gottesfeindschaft  mit  der  stärksten
revolutionären  Leidenschaft,  die  blindlings  gegen  jeden  Träger
der  Autorität  anstürmt.  Ueber  den  religiösen  Theil  jener
Schrift  faßt  der  „Volksstaat"  sein  Urtheil  in  die  Worte:
„Sehr  wünschenswerth  wäre  eine  deutsche  Uebersetzung;  wir
„haben  in  deutscher  Sprache  keine  Schrift,  die  so  scharf,  bün-„dig,
  überzeugend  und.  zugleich  so  populär  das  reaktionäre
„Wesen  des  Christenthums,  wie  der  Religion  überhaupt,  ent-„wickelte
  und  darlegte."
Als  Probe  frivoler  Verhöhnung  der  Religion  niag  sol
gendes  Gedicht  dienen:
„Socialisten-Gebet.  "
„Wa-  Gott  thut.  das  ist  wohlgethan!
„Nur  scheint  er  nichts  zu  thuen,
„Und  seit  dem  ersten  Sckwpfungsplan
„Gemüthltch  auszuruhen.
            
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