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Beamtenverháltnisse.
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tlie ungünstige Wirthschaftslage Ermässigung der Selbst
kosten ini Ganzen, nicht bles relativ cl. h. für den einzelnen
Zug oder ini Verliältniss zur Schnelligkeit etc. der Beförde
rung, zum obersten Gebot macht.
Bemerkenswerth sind die besonderen Polizeibeamten der
Bahnen. Dieselben haben zwar keine weitergehenden als die
allgemein bahnpolizeilichen Befugnisse, nützen aber doch sehr
viel, weil ihre ganze Thätigkeit auf Verhütung und Ent
deckung von Defrauden, Diebstählen u. s. w. gerichtet ist.
Zur Gewinnung des Verkehrs hat jede Bahn zahlreiche
Agenten canvasses —, welche indess meist festes Gehalt,
otwa bis zu 8000 Mark jährlich , keine Tantieme von den
bOwoiinenen Iransporten erhalten und überhaupt sich mein
rrn \eihältniss von Beamten befinden.
Die (lehälter der oberen Beamten sind hoch, und auch
io dei mittleren, welche an der Spitze eines Controll-
>eziiks, einer wichtigen Station, eines bedeutenderen
üreaus etc. stehen, gut ; so steigt ein district auditor
^uf 5000 7000 Mark. Stationsvorsteher erhalten etwa
00 5000 Mark, auf sehr grossen Stationen auch wohl
noch niehr. Dagegen wird das Gros der Beamten verhält-
' "^^^nässig gering bezahlt, zum Theil sogar positiv niedriger
n s in Deutschland. Die Stations- und Expeditionsassistenten
1 lalten 20—40 Mark wöchentlich, die Beamten der Central-
nieaus, abgesehen von den Büreauchefs, eher noch weniger.
Gewöhnlich steigern sich die Gehälter mit der Dienst-
^61 nach einer bestimmten Jahresscala, doch hat Niemand
Anspruch auf Erhöhung, und dieselbe wird bei man-
SemaAerlXenstführung nicht g^^/ährt.
Alt einfacheren Verrichtungen werden Knaben im
bpV^^ 'fahren ab engagirt, welche geringeren Lohn
ominen, auch sonst variirt der Satz des ersten Gehalts
I^ebensalter, in welchem sich der Ein-
e befindet. Für die in London stationirten Beamten
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Polizelbcaintc.
Agenten.
Dienstcinolu-
mente.