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Deutschlands Auslandsanleihen.
Die Auslandsanleihen der Länder.
Unter den Ländern haben bisher langfristige Auslandsanleihen
Preußen, Bayern, Sachsen, Baden, Oldenburg, Anhalt sowie die
beiden Stadtstaaten Hamburg und Bremen, deren Anleihen man
auch oder vielleicht sogar mit noch größerer Berechtigung zu
len kommunalen Auslandsanleihen hinzurechnen könnte, aufge-
nommen. Vel. Tab. 3.
Tab. 3. Auslandsanleihen der Länder.
Staat
Bremen I. .
Bayern I. .
Oldenburg .
Bremen AL .
3aden . ..
Anhalt. . .
Bayern IL .
Preußen I .
Hamburg. .
Hamburg. ..
Sachsen . .| .
Preußen II .}
Ver-
zi-
sung
Betrag
} in
Mill.
Laufzeit
7 1710 1. 9.25—85
51% | *15 1. 8,25—45
7° [3 3 1.11.25—45
7 |3 5. 1. 9.25—85
3% lefr. 401831. 3.26—46
7” Va 2 1. 3. 26—46
\% | * 10; 1. 8.25—45
4%) % 20 15. 9.26—*
£ 2 1.10. 26—51
* 1.10. 26—46
1. 7.27—52
15 10.2759
DL ‘5
$ 30
Emissions-
kurs
94%
100—881%
10014 —0937/,
95%
94
L01—987/g
92%
95
98%
91%
98
961
Aufgelegt
in | am
Neuyork
Veuyork
Veuyork
Neuyork
Schweiz
Neuyork
Neuyork
Neuyork
London
Neuyork
London
Neuyork
22, 9.25
28. 9.25
10. 11. 25
25.11. 25
10. 4.26
14, 5.26
“6. 7.26
13. 9.26
30. 9.26.
6.10. 26.
30. 6.27
13.10.27
Bemerkungen,
Bremen I: 15 Mill. $ in Holland zu 94% % aufgelegt (29. 9. 1925),
| Mill, fest in der Schweiz untergebracht.
Bayern: 2 Mill. $ in Holland aufgelegt (9. 10, 1925).
Bremen II: 0,75 Mill, $ in Holland zu 95 % aufgelegt (25. 11. 1925),
3,5 Mill. fest in der Schweiz untergebracht.
Baden: 7 Mill. sfr. in Holland zu 90% % aufgelegt (15. 4. 1926) und
3 Mill, fest übernommen; 5 Mill. fest in anderen europäischen Ländern
untergebracht.
Bayern II: 0,5 Mill. $ in Holland zu 94 % aufgelegt (29. 7, 1926),
0,25 Mill. fest übernommen; 0,4 Mill. in Schweden zu 92% % aufgelegt,
0.5 Mill. in der Schweiz fest untergebracht.
Preußen I: 2,5 Mill. $ in Holland zu 95% % aufgelegt (21, 9, 1926),
0,7 Mill, in Schweden zu 95 % aufgelegt, 1.5 Mill. in England und Schweiz:
fest untergebracht.
PreußenII: 4,3 Mill. $ in Holland zu 96% % aufgelegt (20, 10. 1927).
Bremen und Hamburg haben ferner vor Abschluß ihrer lang-
ristigen Anleihen je 5 Mill. $ Schatzanweisungen in Neuyork
untergebracht. Die von der Guaranty Trust Co übernommenen
und Mitte Januar 1925 aufgelegten Schatzanweisungen Bremens
waren mit 7 % Diskont abgerechnet und liefen von 1. Dezember
1924 bis 1. Dezember 1925; 1 Million war von der Berliner Handels-
yesellschaft, Berlin, und von der Bank J. F. Schröder, Hamburg,