thumbs: Oekonomik der Transformationsperiode

Vorwort 
Aufgabe der vorliegenden Arbeit ist die Widerlegung 
der üblichen, vulgären, quasi-marxistischen Vorstellungen so 
wohl über den Charakter jenes Zusammenbruchs, der von den 
großen Schöpfern des wissenschaftlichen Kommunismus voraus 
gesagt wurde, wie über den Charakter des Umwandlungsprozesses 
der kapitalistischen Gesellschaft in die kommunistische. Wer sich 
die Revolution des Proletariats als einen friedlichen Uebergang 
der Macht aus den Händen der einen in die der anderen und die 
Umwälzung in den Produktionsverhältnissen als Veränderung in 
den Spitzen der Organisationsapparate vorstellte, wer sich den 
klassischen Typus der Revolution des Proletariats so ausmalte, — 
der wird sich entsetzt von der Welttragödie abwenden, die nun 
von der Menschheit durchgemacht wird. Der wird außerstande 
sein, im Rauch der Feuersbrünste, im Donner des Bürgerkrieges 
die erhabenen und feierlichen Umrisse der kommenden Gesell 
schaftsordnung wahrzunehmen. Er wird für immer der klägliche 
Spießer bleiben, dessen Mentalität ebenso feige ist wie seine 
„Politik“. Er wird seine eigene Ohnmacht der Revolution zu 
schreiben und wird alle möglichen Definitionen für sie erfinden, 
außer derjenigen, die sie in Wirklichkeit hat, als die Revolution 
des Proletariats. 
Die harte Lebenserfahrung hat gezeigt, wie recht Marx hatte, 
wenn er erklärte: „Wir . , . sagen den Arbeitern: Ihr habt 15, 20, 
50 Jahre Bürgerkriege und Völkerkämpfe durchzumachen, nicht
	        
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