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Deutschlands Auslandsanleihen,
genummen, und zwar mit Kursgarantie. Laut eines in Zürich am
9. August 1926 getroffenen Abkommens?!) sind diese sog.
„Valutaschuldendeutscher Städte‘ in der Form ge-
regelt worden, daß an Stelle von je 1000 M alter Schuld 800 sfr
Ablösungsschuld treten, während der Rest in bar reguliert werden
sollte. Die neuen Obligationen sind vom 1. Oktober 1926 datiert
und mit 5 % verzinslich; sie werden am 1. Oktober 1936 zu pari
fällig, können aber zu jedem Zinstermin mit halbjährlicher Frist
gekündigt werden. Die Obligationen lauten auf den Inhaber und
sind nach einem einheitlichen Typ in Stücken von 1000 sfr aus-
gestellt. Die Regulierung dieser bei verschiedenen Schweizer Ge-
sellschaften eingegangenen Valutaschulden erfolgte durch Ver-
mittlung der Deutschen Reichsbank als Treuhänderin und der
Schweizerischen Kreditanstalt in Zürich als Vertreterin der Gläu-
biger. Es handelt sich um folgende Beträge:
Alte Schuld
(1000 61
Bochum
Dortmund
Flensburg .
Freiburg i. BE
Heidelberg
Karlsruhe
Krefeld .
Nürnberg
7385 5 908
1560 1248
5 000 4 000
2.955 2 364
5 520 4416
L3 780 11024
4 400 3520
5.000 4.000
Gesamt: 45 600 36 480
Zu erwähnen sind auch die bei der Chase National Bank,
Neuyork, untergebrachten einjährigen 5% % Schatzscheinanleihen
der Städte Hannover und Chemnitz von je 2 Mill. $, gegen welche
Anteilzertifikate mit halbjährlichen Zinsscheinen zu 99% % am
8. bzw. 21. Oktober 1926 in Neuyork aufgelegt wurden und die
im Falle Hannover am 1. Oktober 1927, im Falle Chemnitz am
1. November 1927 fällig wurden. Ebenso hatten Berlin und Köln
vor ihren langfristigen Auslandsanleihen 3 bzw. 2 Mill. $ Schatz-
scheine untergebracht, die am 31. Dezember 1925 fällig waren und
aus dem Erlös der langfristigen Anleihen bezahlt worden sind. An
Zinsen sind für die Schatzscheinanleihen Hannovers und Chemnitz
im Jahre 1927 je 462000 M zu zahlen. Dazu kommt noch die
Spanne von je 42000 A zwischen Emissionskurs und Tilgungs-
betrag, so daß im ganzen 1008 000 4 Anleihekosten zu zahlen
sind, abgesehen von den Bankprovisionen usw. Für die Schatz-
scheindarlehen Berlins und Kölns waren vermutlich noch ver-
hältnismäßig höhere Anleihekosten zu zahlen (etwa 1,3 Mill. A).
‘ Vel, Anhanıe Ss. 162,