Full text: Deutschlands Auslandsanleihen

Auslandsanleihen der Industrie. 
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tilgt sein. Normalerweise kommen folgende Tilgungsbeträge in 
Betracht, falls nicht unter den Auslosungskursen Anleihestücke 
auf dem freien Markt gekauft werden können: 
1932. . 
1933 und 1934 je 
1935 und 19836 je 
1937 und 1938 je 
1939 und 1940 je 
L941 . 
307 500 $ 
306 000 $ 
304500 $ 
303000 $ 
301 500 $ 
300000 S 
Gesamt 3037 500 
Unter den Anleihen der Bergwerks- und Hüttengesellschaften 
folgte nunmehr die große Doppelanleihe der Vereinigten 
atahlwerke A.-G. Am 26. Juni 1926 wurden 30 Mill. $, mit 
6% % verzinslich, in Neuyork zu 96 % aufgelegt. Die gleichzeitig 
zu 98 % aufgelegte 7 % 126-Mill.-AX-Anleihe wurde mit 36 Mil. 
im Auslande untergebracht; 12,5 Mill. 4 wurden in Holland und 
5 Mill. in Schweden aufgelegt, außerdem übernahmen Holland 
3,5 Mill. und die Schweiz 15 Mill. fest. Die Vereinigten Stahl- 
werke A.-G., gegründet am 14. Januar 1926, umfassen in erster 
Linie folgende früher selbständigen Unternehmungen („Gründer- 
gesellschaften“): Bochumer Verein, Deutsch-Luxemburgische 
Bergwerks- und Hütten-A.-G., Gelsenkirchener Bergwerks-A.-G. 
(also die frühere Rhein-Elbe-Union), August-Thyssen-Hütte Ge- 
werkschaft, Phönix A.-G., Rheinische Stahlwerke, Vereinigte 
Stahlwerke van der Zypen und Wissener KEisenhütten-A.-G. 
Zwischen der Gesellschaft einerseits und der Darmstädter und 
Nationalbank sowie der National City Bank of New York 
andererseits ist unter dem 1. Juni 1926 ein Vertrag über die 
Gesamtanleihe und unter dem 1. Juli 1926 ein besonderer Vertrag 
über den deutschen Teil der Anleihe abgeschlossen worden. Beide 
Verträge, die die Rechte und Pflichten der Beteiligten im einzelnen 
feststellen, bilden ein einheitliches Ganze. Die beiden Anleihen 
wurden aufgenommen zur Verstärkung der Betriebsmittel und zur 
Ablösung von laufenden Verbindlichkeiten gegenüber den 
Gründergesellschaften. Außer ihnen wurde, wie bereits bei der 
Anleihe der Thyssen-Hütte erwähnt, die Emission einer Serie C 
in Höhe von 10 815000 $ zur Einlösung der noch ausstehenden 
Thyssen-Bonds in Amerika abgeschlossen, während die Anleihe 
der Rhein-Elbe-Union unberührt geblieben ist. Hinsichtlich der 
Tilgung und der übrigen Bedingungen war die Serie C ebenso aus- 
gestattet wie die Serie A. Die drei Serien sind hypothekarisch ge- 
sichert; die Hypothek ist für eine Gesamtbelastung mit 440 Mill. 
zu gleichem Rang vorgesehen, so daß noch Anleihen bis zum Be- 
trag von rund 140 Mill. 4% möglich sind, die durch die gleiche 
Hypothek gedeckt wären. Der Hypothek gehen im Range vor die
	        
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