Full text : Deutschlands Auslandsanleihen

86

Deutschlands Auslandsanleihen.

fällig. Darlehnsgeber war angeblich die American & Continental
Corporation.
Die Universum Film A.-G. (Ufa) hatte auf ihr Haus am
Potsdamer Platz in Berlin eine vom 31. Dezember 1925 bis 1935 *)
laufende 7% % Hypothek von 4 Mill. $ von der mit ihr geschäftlich
 verbundenen Universal Pictures Corporation of New York
aufgenommen, die mit 100 % ausgezahlt wurde. Eine Auskunft
darüber, was nach demVerkauf des Hauses aus der Hypothek geworden
 ist, hat die Gesellschaft abgelehnt. Die Tilgung erfolgt
ab 1928 durch gleiche Monatsraten. Die Anleihe kann zum 31. Dezember
 jedes Jahres ganz oder teilweise gekündigt werden.
Die Zellstoffabrik Waldhof in Mannheim-Waldhof
nahm bei Helbert, Wagg & Co, Ltd., London, im Dezember 1925
eine vom 1. Januar 1926 bis 1946 laufende 6% % Anleihe von
1 Mill. £ auf, die mit einem noch im Jahre 1926 voll ausgeübten
Optionsrecht auf 5 Mill. 4 Vorratsaktien zu 125 % ausgestattet
war. Die Anleihe wurde zunächst nur in Höhe von 750 000 £ begeben,
 der Rest erst im Laufe des Jahres 1926. Nach der Bilanz
zu schließen, wurde die Anleihe mit 98 % ausgezahlt. Der Gesellschaft
 steht von 1933 ab das Recht zu, die Anleihe im ganzen zu
kündigen. Für Verzinsung und Tilgung wird jährlich eine Annuität
 von 68067 £ 5 sh 11 d gezahlt (Mitt. und Geschäftsbericht
4. Ges.).

Die Berlin-Neuroder Kunstanstalten haben
ein vom 1. März 1926 bis 31. März 1931 laufendes, mit dem ganzen
Betrage am 31. März 1931 fälliges 8% % Darlehn von 12500 £
in London aufgenommen (Mitt. d. Ges.).
Die von den Schlesischen Textilwerken Methner
 & Frahne A.-G., Landeshut i. Schlesien (bei der German
Credit and Investment Co) aufgenommene, mit 87 % ausgezahlte
7 % Anleihe von 1250 000 $ läuft vom 1. Mai 1926 bis 1941. Die
Tilgung erfolgt durch halbjährliche Raten (Mitt. d. Ges.).
Die Feldmühle Papier- und Zellstoffwerke
A.-G., Stettin, erhielt von Helbert, Wagg & Co, London, eine zu
94 % ausgezahlte, vom 1. Mai 1926 bis 1936 laufende 7 % Anleihe
von 350000 £ (Mitt. d. Ges.). Sie wird anscheinend in gleichen
Jahresraten getilgt. Die Anleihe ist mit einem bis 30. Juni 1929
auszuübenden Optionsrecht auf 2 Mill. 4 Aktien zu 110 bis 130 %
ausgestattet.

Die Zuckerfabrik Klein-Wanzleben nahm eine
am 1. Mai 1941 fällige 8 % Anleihe von 400 000 £ in London auf.
Die Anleihe ist erstmalig zum 1. Mai 1931 kündbar (Mitt. d. Ges.).

1) Tabellarisch und statistisch ist hier (wie in ähnlichen Fällen) eine
Laufzeit vom 1. Januar 1926—1986 angenommen.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.